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Löw-Aus beim DFB? Beckenbauer hat klare Meinung – auch zu Thomas Müller

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Franz Beckenbauer, hier bei der Einweihung der Hall of Fame des deutschen Fußballs im vergangenen Jahr, hat sich für Joachim Löw als Nationaltrainer des DFB ausgesprochen.

München – Franz Beckenbauer (75) hat mit der Nationalmannschaft als Spieler und Trainer größte Erfolge gefeiert. Er kennt den Druck, der auf Bundestrainer Jogi Löw (60) lastet.

Trotz der 0:6-Schlappe der deutschen Nationalelf am Dienstag in Sevilla gegen Spanien in der Nations League empfahl „Kaiser Franz” dem Deutschen Fußball-Bund, Bundestrainer Joachim Löw vorerst im Amt zu belassen.

Franz Beckenbauer: „Thomas Müller würde die Mannschaft auf Vordermann bringen”

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Dabei sieht der DFB-Ehrenspielführer das Ergebnis nicht als Negativ-Trend: „Solche Ausfälle gibt es doch zum Glück nur ganz selten. Natürlich soll Jogi weitermachen und die EM angehen“, sagte er der „Bild”. 

Den kompletten Verzicht von Löw auf die drei Routiniers Jerome Boateng, Mats Hummels und Thomas Müller sieht Beckenbauer allerdings kritisch: „Es gibt ein Führungsproblem auf dem Platz. Du brauchst Leader gerade dann, wenn es nicht läuft. Müller würde die Mannschaft auf Vordermann bringen, wie beim FC Bayern in schwierigen Spielphasen.“

Der Weltmeister von 1974 empfiehlt allerdings, die letzten Länderspiele im März abzuwarten, ehe es im Sommer 2021 zur EM-Endrunde geht. „Wenn es da nicht funktioniert, muss Jogi umsteuern“, sagte der 75-Jährige.

Bundestrainer-Nachfolge: Ralf Rangnick hält sich bedeckt

Die Spekulationen um mögliche Nachfolger für Joachim Löw wollen indes nicht abreißen. In der Sendung „RTL-Spendenmarathon“ wurde Ralf Rangnick (62) erneut befragt, ob er bereit wäre, die Nachfolge des Weltmeister-Trainers anzutreten. 

Eine klare Antwort wollte der derzeit arbeitslose Ex-Trainer von Bundesligist RB Leipzig aber nicht geben: „Es gehört sich nicht. Wir haben einen Bundestrainer, der bisher einen guten Job gemacht hat. Da gehört es sich nicht, darüber zu sprechen.“

Ralf Rangnick: „Ich bin selber sehr gespannt”

Nach der Rückkehr vom Nations-League-Spiel in Sevilla hatten DFB-Präsident Fritz Keller und DFB-Direktor Oliver Bierhoff am Mittwoch in München mit Löw über die Situation gesprochen. Eine Trennung vom 60-Jährigen oder dessen Rücktritt sollen aber kein Thema sein.

Zu einem möglichen Angebot des Deutschen Fußball-Bundes sagte Rangnick: „Das kann keiner wissen. Ich lasse es auf mich zukommen und bin selber sehr gespannt.“ 

Löws Vertrag läuft noch bis zum Ende der WM in Katar in zwei Jahren. Möglich erscheint derzeit aber auch ein Abschied schon nach der Europameisterschaft im kommenden Jahr. (dpa, sid, bl)

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