„Den töte ich!“ Zoff auf dem Feld eskaliert bei Drittliga-Spiel – Dotchev greift ein

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Aziz Bouhaddouz (2. v. l.) sah nach seinem Aussetzer die Gelbe Karte.

Magdeburg – Der 1. FC Magdeburg ist seit der Übernahme von Trainer Christian Titz (50) weiterhin nicht zu stoppen und siegte auch am Samstag (8. Mai) gegen den MSV Duisburg. Doch über das 3:2 redete nach dem Spiel keiner mehr – dafür umso mehr über Magdeburgs Alexander Bittroff (32) und Duisburg-Oldie Aziz Bouhaddouz (34). Die hatten sich kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit in die Haare gekriegt. Sogar Duisburg-Trainer Pavel Dotchev (55) musste eingreifen, um Schlimmeres zu verhindern. Was war passiert?

  • Der 1. FC Magdeburg besiegt den MSV Duisburg
  • Alexander Bittroff gerät dabei mit Duisburgs Aziz Bouhaddouz aneinander
  • Bouhaddouz ruft „ich töte dich!“ und wird vom Feld genommen

Der Situation vorausgegangen war ein Rempler gepaart mit einem verbalen Austausch zwischen den beiden Streithähnen. Dann brüllte Bouhaddouz deutlich hörbar: „Den töte ich!“ Doch was hat den Duisburger derart auf die Palme gebracht?

Magdeburg – Duisburg: Aziz Bouhaddouz bedroht Alexander Bittroff

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Bouhaddouz soll laut „Bild“ direkt nach der Aktion erklärt haben, dass Bittroff seine tote Mutter beleidigt hätte. Das war zu viel des Guten für den ehemaligen Nationalspieler Marokkos, der nur mit Mühe zurückgehalten werden konnte. Schiedsrichter Tom Bauer (24) zeigte lediglich Gelb – eine milde Entscheidung.

Weiter ging es für den Angreifer trotzdem nicht: Ex-Viktoria-Coach Pavel Dotchev nahm Bouhaddouz vom Platz, erklärte nach Abpfiff: „Ich habe den Spieler rausgenommen, weil er sehr emotional war, er hatte Tränen in den Augen. Mir war klar, in der zweiten Halbzeit ist er sehr gefährdet. Ich weiß ganz genau, was gesagt worden ist, aber ich kann das jetzt nicht vor der Kamera sagen.“

Dotchev weiter: „Da sind die Emotionen hochgekocht. Das gehört nicht auf den Platz. Die Spieler müssen sich beherrschen. Wenn Bittroff Mut hat, dann soll er das selber sagen“.

Bittroff und Bouhaddouz wurden nach Abpfiff von den Trainern zum gemeinsamen Gespräch gebeten. Coach Christian Titz versuchte die Situation zu beruhigen: „Damit ist das Thema beendet.“ Von den beiden Hauptprotagonisten äußerte sich im Anschluss keiner zu den Geschehnissen. (jpg)

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