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Mitten in Corona-Krise Droht erstem deutschen Profiklub die Insolvenz?

Karlsurhe_Hannover

Lukas Fröde (l.) droht mit dem Karlsruher SC die Insolvenz.

Karlsruhe – Dem ersten Pofiklub in Deutschland soll in der Corona-Krise die Insolvenz drohen. Betroffen sei der Karlsruher SC, wie der SWR am Mittwochmorgen berichtete. Dem Bericht zufolge könne der Verein bereits in der nächsten Woche zahlungsunfähig sein.

Karlsruher SC finanziert Neubau des Wildparkstadions mit der Stadt

Der KSC suche nach Lösungen hieß es. Um unter anderem Gehälter weiter zahlen zu können, sollen fünf bis zehn Millionen Euro fehlen.

Zurzeit wird das Karlsruher Wildparkstadion neu gebaut, der Verein hat sich dazu verpflichtet, das Stadion mit der Stadt zusammen zu finanzieren. Mit jahrelangen Rückzahlungen. Ursprünglich sollte der Bau 123 Millionen Euro kosten, dort werden aber wohl noch 10 bis 30 Millionen Euro dazu kommen. Bereits im August sollen laut Bericht die Profiabteilung und der gesamte Verein mit einer sogenannten Planinsolvenz saniert sein.

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Karlsruher SC dementiert Berichte über mögliche Insolvenz

Doch das sei alles Quatsch, wie der Verein noch am Mittwochvormittag bekanntgab. „Vorausgesetzt die TV-Gelder kommen, sind wir nach aktueller Planung bis zum 30. Juni 2020 gut aufgestellt“, dementiert KSC-Geschäftsführer Michael Becker die Berichte. „Wir befinden uns durch die Corona-Krise in einer nie dagewesenen Situation. Selbstverständlich prüfen wir alle möglichen Szenarien und suchen Lösungen für unterschiedliche Finanzierungen, um auf sämtliche Eventualitäten vorbereitet zu sein.“

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Mit den Gremien des Vereins und der KGaA sowie Partnern sei die Geschäftsführung des KSC im ständigen Austausch, um jederzeit reagieren zu können. (tsc)

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