Nach Top-Start Schade: Fortuna Köln wird aus dem Rhythmus gerissen

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Alexander Ende (Mittte, beim Trainingsauftakt im Südstadion am 2. Juli) ist glücklich nach einem erfolgreichen Start mit Fortuna Köln. Das nächste Auswärtsspiel gegen Alemannia Aachen kann aufgrund einer Corona-Infektion aber nicht stattfinden.

Köln – Die Stimmung am Südstadion könnte eigentlich nicht besser sein. Das 3:1 beim VfB Homberg am Mittwochabend war der dritte Sieg im dritten Saison-Spiel für die Fortuna. Dennoch gab es heute einen Dämpfer, denn die Partie am kommenden Mittwoch gegen Alemannia Aachen muss abgesagt werden. Ein Spieler der Alemannia hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Mehrere Personen aus dem engen Mannschaftskreis müssen nun in Isolation.

„Das so etwas passieren kann, war jedem bewusst. Wir mussten es auch schon in der Vorbereitung erleben, als unser Spiel gegen Oberhausen abgesagt wurde. Dass bei Aachen sechs Leute betroffen und auch infektiös sind, haben wir heute Morgen als Verein erfahren. Das Spiel am Mittwoch wird ausfallen, aber es wird uns auch bestimmt noch ein paar Monate begleiten, dass so etwas immer passieren kann“, sagte Alexander Ende (40), der Trainer der Fortuna.

Das Spiel gegen Aachen hätte in der zweiten englischen Woche in Folge gelegen, jetzt wird die Mannschaft nach drei Siegen aus dem Rhythmus gerissen. Aber die Fortuna will die Zeit zur Regeneration nutzen.

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Fortuna Köln trifft am Samstag auf den Wuppertaler SV

Am Samstag steht für die Fortuna bereits das nächste Spiel an. Dann trifft die Mannschaft von Ende auf den Wuppertaler SV. Der musste am Mittwoch eine empfindliche 0:3-Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf II hinnehmen, dabei agierte Wuppertal aber seit der fünften Minute in Unterzahl.

Ende warnt dagegen vor den Qualitäten des kommenden Gegners. „Sie haben einen guten Mix aus Körperlichkeit und Tempo. Da kommt eine hohe Hürde auf uns zu. Wir haben aber das nötige Vertrauen, dass wir jedem Gegner unseren Stempel aufdrücken können“, sagte der Trainer. Mit einem Sieg am Samstag könnte die Fortuna die Tabellenspitze vor Dortmunds und Düsseldorfs Zweitbesetzungen verteidigen.

Fortuna Köln verpflichtet Luca Rumpf aus Paderborn

Verstärkung für das Spiel gegen Wuppertal wurde noch am Donnerstagmorgen vorgestellt. Mit Luca Rumpf (21) hat die Fortuna einen Innenverteidiger aus Paderborn verpflichtet. Es wird die letzte Verpflichtung der Fortuna im aktuellen Transferfenster sein. Laut Ende habe man mit Rumpf einen sprung-, kopfballstarken und schnellen Spieler für eine Position verpflichtet, auf der die Fortuna noch dünn besetzt war.

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Luca Rumpf in einem Testspiel gegen den VfB Lübeck. Damals spielte der Innenverteidiger noch beim SC Paderborn.

Rumpf blickt bereits voller Vorfreude auf seinen neuen Arbeitgeber. „Mit dem Verein kann man sich gut identifizieren, dazu kommt der Lebensstandard in der Stadt Köln. Außerdem haben wir gute Gespräche geführt. Jetzt bin ich sehr glücklich hier zu sein“, sagte der Verteidiger.

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