Corona-Wahnsinn in Europa Kiew mit 14 Fällen vor Gipfel mit dem FC Barcelona

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Gegen Juventus Turin konnte Stammtorhüter Georgiy Bushchan (M.) noch ins Geschehen eingreifen, gegen den FC Barcelona fällt er mit einer Corona-Infektion aus.

Kiew/Sion – Noch wird in Europa zumindest professioneller Fußball gespielt. In der Bundesliga kommen Corona-Fälle bislang nur vereinzelt auf – zuletzt wurde Nationalspieler Niklas Süle vom FC Bayern München positiv auf das Virus getestet

In anderen europäischen Ligen nimmt die Pandemie allerdings bereits einen wesentlich größeren Einfluss auf den Wettbewerbsbetrieb. Besonders Champions-League-Teilnehmer Dynamo Kiew hat dadurch vor dem Aufeinandertreffen mit dem FC Barcelona (Mittwoch, 21.00 Uhr/Sky) Personalsorgen.

Dynamo Kiew mit 14 Corona-Fällen vor Duell mit dem FC Barcelona

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Der ukrainische Tabellenführer vermeldete am Montag 14 positive Tests – unter den Betroffenen waren gleich neun Spieler der ersten Mannschaft. Zusätzlich seien fünf Mitglieder des Trainerstabes betroffen. 

Insgesamt fehlen für das Königsklassen-Duell mit dem Messi-Klub sogar 13 Spieler, beklagte Kiew auf Twitter. Die Begegnung der Gruppe G soll dennoch stattfinden. Im Tor wird sich dann erneut der erst 18-jährige Ruslan Neshcheret beweisen. Dessen Konkurrenten Georgiy Bushchan (26) und Denys Boyko (32) fallen beide wegen positiver Corona-Tests aus. 

Corona: FC Sion sagt Partien gegen FC Luzern und FC Basel ab

Doch nicht nur in der Ukraine grassiert das Virus mit Macht, auch in der Schweiz hat es einen Profiklub hart erwischt. So musste der FC Sion die Schweizer Fußball-Liga darum bitten, die für den kommenden Mittwoch und Sonntag angesetzten Spiele gegen die Liga-Konkurrenten aus Luzern und Basel zu verschieben. 

Am Freitag waren bei Sion 45 Tests durchgeführt worden, unfassbare 22 davon fielen positiv aus. Mit insgesamt 13 betroffenen Spielern der Profi-Mannschaft sieht sich der Schweizer Erstligist nicht als wettbewerbsfähig. 

Auch Real Madrid mit Corona-Fall vor der Champions League

Auch Real Madrids Innenverteidiger Eder Militão (22) ist positiv auf das Sars-CoV2-Virus getestet worden und muss sich in häusliche Quarantäne gegeben. Der Brasilianer fehlt seinem Team somit am Dienstag (21.00 Uhr) im Champions-League-Spiel gegen Inter Mailand.

Für alle weiteren Vereine und Ligen europaweit sind die jüngsten Entwicklungen eine mehr als ernstzunehmende Warnung, wenn ein erneuter Abbruch des professionellen Spielbetriebs verhindert werden soll. (bl)

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