Vor dem Feiertag Mega-Staus in NRW: Immer noch rund 200 Kilometer – besonders A1 und A3 betroffen

Kurioser Spielabbruch  Schiri verweigert den Anpfiff – den Grund erraten Sie nie

Frauenfußball

In China hat ein Schiri eine Partie zweier Frauen-Teams kurzfristig abgebrochen – der Grund ist unfassbar. Unser Symbol-Bild zeigt die Profi-Fußballerin Pernille Harder am 8. November 2020 in London.

Shanghai  – In China hat ein Referee mit einem kurzfristigen Spielabbruch für Aufsehen gesorgt.

Das Duell zwischen den Frauen-Mannschaften der Universitäten von Fuzhou und Jimei wurde kurzfristig gestrichen, weil eine Spielerin von Fuzhou die Haare gefärbt hatte.

Die Partie wurde deshalb kampflos mit 3:0 für Jimei gewertet, bereits im Vorfeld der Begegnung waren beide Teams gewarnt worden, dass keine Spielerin mit gefärbten Haaren zur Partie erscheinen sollte.

Zahlreiche Spielerinnen hielten sich allerdings nicht an die Vorgabe – mit bekanntem Ausgang.

China: Gefärbte Haare führen zu Spielabbruch

Nachdem der Schiedsrichter auf die ein oder andere Haarpracht aufmerksam geworden war, weigerte er sich die Partie anzupfeifen. Einige der Studentinnen kauften daraufhin in einem nächstgelegenen Friseursalon schwarze Farbe.

Ohne Erfolg: Eine Fuzhou-Spielerin wurde auch nach dem Zurückfärben der Haare als nicht spielberechtigt eingestuft, weil ihr Haar „immer noch nicht schwarz genug“ war.

Fuzhou standen daraufhin nicht mehr genügend Spielerinnen zur Verfügung, sodass sie nicht antreten konnten – dumm gelaufen!

China: Universität akzeptiert die Strafe

Das Verbot gefärbter Haare stehe „im Einklang mit den einschlägigen Vorschriften“ des nationalen Bildungsministeriums, zitierte China News einen Sprecher der Uni, der die skurrile Strafe überraschend akzeptierte.

„In den einschlägigen Dokumenten ist festgelegt, dass Spieler ihre Haare nicht färben, seltsame Frisuren haben oder irgendwelche Accessoires tragen dürfen“.

Dies sei ein landesweiter Erlass, der bereits vor dem Spiel in Kraft war. Die kommunistische Partei um Präsident Xi Jinping (67) nutzt in China den Fußball als Vorzeigebeispiel für ihr Streben nach einer gleichförmigen Gesellschaft. Die Spieler der Männer-Nationalmannschaft mussten deshalb bei ihren jüngsten Länderspielen ihre Tätowierungen bedecken. (sid) 

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.