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City siegt kurios in Paris Zwei „Eiertore“ lassen Pep vom Königsklassen-Titel träumen

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Pep Guardiola freut sich mit Kyle Walker über Manchester Citys Hinspiel-Sieg in der Champions League bei Paris St. Germain am Mittwoch (28. April).

Paris – Trauer in Paris, riesiger Jubel bei Manchester City. Obwohl die Franzosen ein tolles erstes Halbfinale in der Champions League hinlegten, kassierte die Mannschaft von Mauricio Pochettino am Mittwochabend eine bittere 1:2 im Prinzenpark gegen den Spitzenreiter aus der Premier League.

  • Paris St Germain verliert das Hinspiel der Champions League
  • Dabei legen die Franzosen eine starke erste Halbzeit hin
  • Manchester City bleibt in der Königsklasse ungeschlagen

Dagegen darf Pep Guardiola nach der elften Partie in der laufenden Königsklasse erstmals vom Einzug ins Endspiel mit City träumen. Bisher war für den erfolgsverwöhnten Spanier mit dem englischen Starensemble immer im Viertelfinale Endstation gewesen. Letztmals hat Guardiola die Runde der besten Vier mit den Bayern erreicht und scheiterte dann gegen Atletico Madrid (0:1, 2:1).

Manchester City mit guten Aussichten nach Hinspielsieg bei Paris St. Germain

Die Franzosen werden im Rückspiel am kommenden Dienstag alles versuchen, um erneut ins Endspiel einzuziehen. Im letzten Jahr scheiterte der Scheichklub erst im Finale am FC Bayern München (0:1). In der laufenden Spielzeit siegte St. Germain bei Manchester United, dem FC Barcelona und zuletzt beim FC Bayern. Nur in der Vorrunde in Leipzig setzte es eine Niederlage. Damals noch mit Thomas Tuchel an der Seitenlinie.

Dabei hatte PSG zur Pause noch alle Trümpfe in der Hand, zeigte dann aber eine deutlich schwächere zweite Hälfte. „In der zweiten Halbzeit haben sie von Anfang an alles vermissen lassen. Sie kriegen zwei Eiertore, so deutlich muss man das sagen. Danach war Paris geschlagen“, urteilte Sky-Experte Benedikt Höwedes (33).

Auch Dietmar Hamann (47) ließ kein gutes Haar am PSG-Auftritt in den zweiten 45 Minuten: „So gut sie in der ersten Halbzeit gespielt haben, so schlecht haben sie in der zweiten gespielt.“

Marquinhos trifft zur Führung für Paris St. Germain

Das erste Highlight setzten die Franzosen nach einer Viertelstunde. Nach einer Ecke von Angel di María schraubte sich Marquinhos in die Luft und erzielte per Kopf die Führung für Paris.

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Marquinhos (r.) trifft per Kopf zum 1:0 für Paris St. Germain gegen Manchester City.

Der Kapitän von PSG wurde dabei nicht energisch genug von Ilkay Gündogan gestört, so dass der Brasilianer ungehindert treffen konnte. Bereits beim 3:2-Triumph in München war der Abwehrspieler nach einem Standard erfolgreich gewesen.

Es war erst das vierte Gegentor für den souveränen Tabellenführer der Premier League in der laufenden Champions League. Zuvor war zweimal Borussia Dortmund (jeweils 1:2) sowie der FC Porto beim 1:3 in der Vorrunde in Manchester gegen City erfolgreich gewesen.

Manchester City zum ersten Mal im Halbfinale der Champions League

Die Himmelblauen von der Insel, die unter Pep Guardiola zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte das Halbfinale der Königsklasse erreichten, hatten arge Probleme mit den Gastgebern. Neymar und Kylian Mbappé wirbelten die Gäste in der Offensive kräftig durcheinander, Leandro Paredes hatte nach einer Ecke die Möglichkeit zum schnellen 2:0.

Auf der anderen Seite enttäuschten Kevin de Bruyne, Ilkay Gündogan, Riyad Mahrez und Phil Foden im Angriff, Paris hatte selten Probleme die Aktionen im Keim zu ersticken.

Erst drei Minuten vor der Pause kam City gefährlich vor das Pariser Gehäuse. Foden hatte freie Bahn, doch sein Schuss war zu zentral, Keeper Keylor Navas verhinderte den Ausgleich.

„Das war 45 Minuten brotlose Kunst von City. Manchester hat keine Tiefe im Spiel. Die Mannschaft muss aufpassen, dass sie das Finale nicht schon im Hinspiel verspielen", kritisierte Hamann, der dafür die Gastgeber lobte. „Paris dagegen dominiert das Mittelfeld und hat eine Topleistung abgerufen."

Einziges Manko für Paris: Sie machten aus ihrer Überlegenheit zu wenig, ein zweiter Treffer war durchaus möglich.

Nach dem Wechsel versuchte City die Initiative zu ergreifen, Paris verlegte sich auf Konter und eine stabile Defensive. Trotzdem wirkten die Hausherren entschlossener und temperamentvoller. Torwart Ederson musste in höchster Not außerhalb des Strafraums vor Mbappé retten.

Manchester City dreht das Spiel bei Paris St. Germain

Die kalte Dusche für Paris folgte aber. Aus dem Nichts kam Manchester zum glücklichen Ausgleich. Eine Flanke von de Bruyne segelte durch den Strafraum, wurde immer länger und schlug im langen Eck des Pariser Tores ein. „Ich mache eine Flanke, die kommt perfekt, wo mein Mitspieler den Ball berühren kann oder nicht. Es ist schwer für den Torwart, ein bisschen Glück, aber gut fürs uns“, bewertete der Torschütze die Szene nach Spielschluss bei Sky.

Manchester_City_Jubel_City

Manchester City jubelt im Halbfinal-Hinspiel bei Paris St. Germain am Mittwoch (28. April) und steht unmittelbar vor dem Einzug ins Finale.

Endgültig auf den Kopf stellte Mahrez die Begegnung mit einem direkt verwandelten Freistoß. Dabei ging sein Schuss durch die Mauer, so dass Navas ohne Abwehrmöglichkeit war.

Neymar-am-Boden

Neymar kann es nicht fassen: Mit Paris verlor der Brasilianer trotz Führung gegen Manchester City.

Zu allem Überfluss kassierte Idrissa Gueye (77.) nach einem üblen Foul gegen Gündogan von Schiedsrichter Felix Brych die Rote Karte und wird in Rückspiel im defensiven Mittelfeld fehlen.

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„Es ist ein gutes Ergebnis. Es ist noch nicht vorbei, natürlich hätten wir gerne noch ein Tor mehr geschossen. Bei der Qualität, die Paris hat, kann im Rückspiel aber noch alles passieren“, erklärte Pep Guardiola nach dem Spiel. Über die Leistungssteigerung nach der Pause sagte der Starcoach: „Wir haben zwar innerhalb von wenigen Minuten zwei Tore geschossen, aber es war die Konsequenz aus unserer Spielweise.“ (fne)

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