„heute journal“ ZDF trauert um beliebten Moderator: Ruprecht Eser mit 79 Jahren gestorben

Neuer Modus ab 2024 UEFA einigt sich mit Klubs über Reform der Champions League

Nyon – Die Durchsetzung der Reform der Champions League befindet sich offenbar auf der Zielgeraden. Die einflussreiche Klubvereinigung ECA sowie das UEFA-Klubwettbewerb-Komitee CCC sollen am Freitag (16. April) den Plänen erwartungsgemäß zugestimmt haben.

  • Champions League: Reform offenbar endgültig beschlossen
  • Neuer CL-Modus wohl ab Montag offiziell
  • Königsklasse künftig mit 36 statt 32 Teams

Als letzte Instanz muss nun nur noch das UEFA-Exekutivkomitee die Reform am Montag absegnen. Der SID kann eine weitgehende Einigung innerhalb der ECA und CCC bestätigen.

In den kommenden drei Spielzeiten bleibt die Königsklasse noch in ihrem bisherigen Modus, von 2024 bis 2027 soll dann die Gruppenphase nach dem sogenannten „Schweizer Modell“ mit zehn Spielen pro Team stattfinden.

Alles zum Thema UEFA

Champions League mit neuem Modus und künftig 36 Teilnehmern

Vor allem sportlich sind laut „Sport Bild“ alle Fragen geklärt, allerdings stehen wohl weiter kommerzielle Fragen im Raum.

Die ECA fordert in Vermarktungsangelegenheiten generell mehr Mitsprache und würde deshalb gerne gemeinsam mit der UEFA eine Gesellschaft für alle finanziellen Belange wie Fernsehrechte oder Sponsoring gründen. Ob hierbei schon ein konsensfähiger Kompromiss gefunden wurde, ist unklar.

Dafür scheinen sportlich die Parameter geregelt. Die Pläne sehen eine Aufstockung der Champions League von 32 auf 36 Teams vor. Die zusätzlichen Startplätze sollen einerseits an den Tabellendritten aus Frankreich und den Meister einer kleineren Liga gehen.

Champions League: Zwei Plätze für Teams aus Zehn-Jahres-Rangliste

Die weiteren zwei Extrastarter werden wohl über eine Zehn-Jahres-Rangliste der Klubs vergeben. So könnten Traditionsvereine, die sich über die Liga nicht qualifizieren, dank Erfolgen vergangener Tage dennoch in die Königsklasse rutschen.

Außerdem soll die Zahl der Spiele im sogenannten „Schweizer Modell“ nochmals ansteigen. Viele kleinere Klubs und zahlreiche Fangruppierungen hatten sich zuletzt klar gegen die Reformpläne ausgesprochen. (sid)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.