Champions-League-Finale Wichtig für neue Saison: BVB drückt Tuchel die Daumen

Thomas Tuchel CL-Finale

Borussia Dortmund muss ausgerechnet Ex-Coach Thomas Tuchel (hier am 18. Mai) und dem FC Chelsea im Champions-League-Finale die Daumen drücken.

Dortmund – Beim dramatischen Europa-League-Finale zwischen Manchester United und dem FC Villarreal dürften auch Verantwortliche und Fans von Borussia Dortmund mitgefiebert haben. Ebenso wird es am Samstag, 29. Mai, sein, wenn Manchester City und der FC Chelsea im Champions-League-Finale (21 Uhr) aufeinandertreffen. Denn der Ausgang des Endspiels hat einen erheblichen Einfluss auf die kommende Saison des BVB.

  • FC Villarreal gewinnt die Europa League gegen Manchester United
  • Chelsea gegen Manchester City im Finale der Champions League
  • Warum Borussia Dortmund dem FC Chelsea und Ex-Coach ThomasTuchel die Daumen drückt

Nach Europa-League-Finale: Borussia Dortmund muss weiter zittern

Das Finale der Europa League hätte in Dortmund am Mittwoch (26. Mai) schon für Erleichterung sorgen können. Da sich der FC Villarreal im Finale gegen Manchester United jedoch im Elfmeterschießen durchsetzen konnte, muss der BVB weiter zittern. 

Villarreal Europa League Finale

Der FC Villarreal gewann das Europa-League-Finale gegen Manchester United nach einem dramatischen Elfmeterschießen.

Denn dem Deutschen Pokalsieger droht in der kommenden Champions-League-Saison der Absturz in den dritten Lostopf und damit eine Hammer-Gruppe. Entscheidend für den Lostopf des BVB sind am Ende die Endspiele in der Europa und Champions League.

Champions-League-Finale: Warum der BVB dem FC Chelsea und Ex-Coach Tuchel die Daumen drückt

Durch den Sieg des FC Villarreal im Finale der Europa League schieben sich die Spanier, die sich über die Liga nicht für die Champions League qualifizierten, quasi als Quereinsteiger in Lostopf 1 und damit über den BVB. Bei einem Sieg von Manchester United wäre Dortmund sicher in Lostopf 2 gewesen, da die Engländer im Ranking der Koeffizienten sowieso deutlich über ihnen liegen.

Derzeit liegt der BVB auf dem letzten Platz in Lostopf 2. Um dort zu bleiben, bleibt den Verantwortlichen und Fans von Borussia Dortmund keine andere Wahl als ausgerechnet Ex-Coach Thomas Tuchel (47) und dem FC Chelsea die Daumen zu drücken. Denn gewinnen die Londoner gegen Manchester City die Champions League, landet der BVB im zweiten Lostopf. Verliert Chelsea, würden sie in Lostopf zwei rutschen und damit den BVB verdrängen.

Champions League: Borussia Dortmund könnte eine Hammer-Gruppe drohen

Gewinnt also Manchester City um Ex-BVB-Star Ilkay Gündogan (30) und Coach Pep Guardiola (50) die Champions League, rutscht der BVB endgültig in Lostopf 3 und würde nächstes Jahr in einer Hammer-Gruppe landen.

Tuchel Guardiola

Das Trainer-Duell im Champions-League-Finale: Ex-BVB-Coach Thomas Tuchel (l.) trifft mit dem FC Chelsea auf Manchester City und Pep Guardiola (hier am 8. Mai).

Denn in Lostopf 2 wimmelt es nur so vor Top-Klubs wie Real Madrid, dem FC Barcelona, Juventus Turin, Manchester United, Paris Saint-Germain, dem FC Liverpool oder dem FC Sevilla. Gegner, auf die man in Dortmund nur sehr ungerne schon in der Gruppenphase treffen würde.

Im Champions-League-Finale fällt damit also schon die erste richtungsweisende Entscheidung für die kommende BVB-Saison und es heißt Daumen drücken für den FC Chelsea und Ex-Coach Tuchel, mit dem die Dortmunder nicht gerade im Reinen auseinandergegangen sind.

Thomas Tuchel BVB

Von 2015 bis 2017 war Thomas Tuchel Trainer bei Borussia Dortmund. Hier bei seinem letzten Spiel, im Pokalfinale 2017.

Der FC Bayern ist als Deutscher Meister im ersten Topf gesetzt, für RB Leipzig geht es wie im Vorjahr auch schon in den dritten Lostopf und der ebenfalls qualifizierte VfL Wolfsburg befindet sich im vierten Topf. (cho)

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