Drei Fohlen-Zutaten Roses Gladbach-Rezept für den Bayern-Coup

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Marco Rose (hier beim 1:3 gegen Leverkusen) trifft als Gladbach-Trainer zum zweiten Mal auf den FC Bayern München. Das Hinspiel gewannen die Fohlen mit 2:1. 

Mönchengladbach – Borussen-Trainer Marco Rose (43) weiß seit dem 7. Dezember 2019, wie die Bayern zu schlagen sind. Auf den Last-Minute-Sieg (2:1) im Hinspiel soll am Samstag (18.30 Uhr) in der Allianz-Arena die nächste Überraschung folgen. Dafür fordert er von seinem Team vor allem drei Dinge ein: Mut, Aufmerksamkeit, Konsequenz.

Gladbach ausgeruht, Bayern müde

Während die Gladbacher mehr als eine Woche Zeit hatten, um die Niederlage beim SC Freiburg (1:2) aufzuarbeiten, empfangen die Bayern keine 72 Stunden nach Abpfiff des gewonnenen DFB-Pokal-Halbfinales gegen Frankfurt die Fohlen. Bayern-Trainer Hansi Flick (55) hatte die Ansetzung des Pokalspiels zwischen den beiden Liga-Duellen mit Bayer Leverkusen (4:2) und Borussia Mönchengladbach als „unglücklich“ bezeichnet.

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Nach dem 2:1-Erfolg gegen die Eintracht am Mittwochabend sprachen die Bayern zudem über Müdigkeit – ein durchaus ungewohntes Klagen von der Säbener Straße, doch in Zeiten des Liga-Neustarts und der hohen Belastung verständlich. Rose sagt dazu: „Trotzdem glaube ich, dass sie alle Kräfte mobilisieren und am Samstag wieder so auftreten werden, wie man es von ihnen erwarten kann.“

Rose: Spiel darf nicht früh entschieden sein

Die Borussen stehen vor einer Mammut-Aufgabe, der sie gewachsen sein wollen. Roses Plan ist klar: „Das Wichtigste ist, dass das Spiel nicht früh entschieden sein darf.“ Denn mit einer frühen Führung im Rücken könnten die Bayern ihre Müdigkeit womöglich ganz schnell aus den Beinen schütteln.

Im Hinspiel blieb es in den ersten 45 Minuten torlos. Dann erkannten die Fohlen trotz des zwischenzeitlichen 0:1-Rückstandes ihre Chance. „Wenn wir mutig sind, Bayern gegen und mit dem Ball auch Aufgaben stellen, dann werden wir durchaus Möglichkeiten haben können“, sagt Rose.

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Auch ohne Bayerns Top-Stürmer Robert Lewandowski (31) und Thomas Müller (30, beide gelbgesperrt) dürfte die Defensive der Borussen, die in der Bundesliga-Rückrunde erst zweimal zu null spielen konnte, arg gefordert sein. „Wir müssen konsequent gegen den Ball arbeiten, viele Meter machen und brauchen maximale Aufmerksamkeit, um alles wegzuverteidigen“, so Rose.

Dabei soll der eigene Ballbesitz nicht zu kurz kommen. Rose: „Wir brauchen Klarheit mit dem Ball, um sie auch mal zu beschäftigen.“

Dann könnten die Borussen, falls der Dortmund vorher tatsächlich gegen Fortuna Düsseldorf verlieren sollte, dem Rekordmeister auch die theoretische Möglichkeit einer vorgezogenen Meisterfeier versauen.

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