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Verletzung bremst Raffael aus Macht der „Maestro" kein Spiel mehr für Gladbach?

Raffael (1)

Raffael droht der Abschied von Borussia Mönchengladbach ohne ein weiteres Spiel.

Mönchengladbach – Droht dem „Maestro“ ein bitterer Abgang bei Borussia? Gemeint ist Raffael Caetano de Araújo. Der 35-Jährige fehlte bei Gladbachs jüngster Heim-Gala (4:1) gegen Union Berlin. Hintergrund: Das Offensiv-Genie hatte sich vor der Partie verletzt.

Raffael klagt über einen dicken, schmerzhaften Fuß

Rose sagt zu Raffaels Ausfall: „Das ist sehr schade für Papi. Den hätte ich gerne mal wieder auf dem Platz gesehen. Aber er kam am Freitagabend, hatte sich beim Doc gemeldet, dass er einen dicken, schmerzhaften Fuß hat. Wir haben dann am nächsten Tag ein Röntgenbild gemacht.“

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Rose fährt in Sachen Untersuchungs-Ergebnisse fort: „Die Aussage vom Doc ist, dass man nichts Kaputtes sieht, aber es ist tatsächlich etwas Flüssigkeit drin. Raffael ist behandelt worden, dann ging es auch besser, aber es hat bis zum Spiel nicht mehr gereicht. Ich hoffe aber, dass wir ihn zeitnah wieder dabeihaben.“

Vertrag von Raffael bei Borussia läuft Ende Juni aus

Das dürften neben Rose wohl auch zahlreiche Gladbach-Fans hoffen. Denn Raffaels Vertrag beim VfL läuft Ende Juni aus. Eine Verlängerung zeichnet sich derzeit nicht ab. Bedeutet: Zwickt der Fuß des Routiniers und Publikumsliebling in den kommenden Wochen weiter, könnte dem gebürtigen Brasilianer, der inzwischen einen deutschen Pass besitzt, ein letzter Auftritt im Trikot des VfL Borussia zum Abschied verwehrt bleiben.

Allerdings: Raffael und Borussias medizinische Abteilung dürften alles dafür tun, dass dieses Worst-Case-Szenario nicht eintritt. Die Fohlen tragen ihr letztes Saisonspiel am 27. Juni im heimischen Borussia-Park aus. Gegner ist dann Hertha BSC, Raffaels Ex-Klub. Sollte der „Maestro“ dann seinen Abschied geben müssen, wäre es schon bitter, wenn er aufgrund eines dicken Fußes als verletzter Spieler nur zuschauen dürfte.

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Geht es nach Raffael, verschiebt sich das Thema „Bye-Bye-Borussia“ allerdings eh mindestens ein Jahr. „Ich würde gerne bleiben, ich fühle mich wohl und kann der Mannschaft sicherlich noch helfen“, sagt er. Fakt ist: Coach Rose hat ihn bislang in der Liga nicht einmal in die Startelf gestellt (sechs Einwechslungen). Die Zeichen stehen auf Trennung. Und wohl alle Borussen würden sich wünschen, dass „Papi“ dann den Abschied bekommt, den er sich mit seinen Leistungen für den VfL in den vergangenen sieben Jahren verdient hat.

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