„Fall Kalou“ soll es nicht geben  Stindl: Setzen DFL-Vorschriften täglich um

Stindl Lars Jubel

Lars Stindl, hier beim Auswärtsspiel in Augsburg, erzielte in den vergangenen fünf Bundesligaspielen fünf Tore für Borussia Mönchengladbach.

Mönchengladbach – Die Vorfreude, dass es bald wieder mit der Bundesliga losgehen soll, ist Lars Stindl (31) anzumerken. Der Fohlen-Kapitän will im Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt (16. Mai, 18.30 Uhr) an die Leistungen der bisherigen Rückrunde angreifen.

„Ich denke, wir sind bereit, mal wieder ein Fußballspiel auszutragen. Wichtig ist, die allgemeine Situation anzunehmen und sich mental darauf vorzubereiten“, sagt Stindl, der vor der Corona-Pause so richtig in Fahrt gekommen war. Fünf Tore erzielte Stindl in den vergangenen fünf Bundesliga-Spielen.

Lars Stindl freut sich auf den Neustart

„Wir sind froh, dass wir jetzt wieder als komplette Mannschaft trainieren dürfen. Die Freude ist groß, im Training mal wieder Elf-gegen-Elf zu spielen und dann demnächst auch wieder um Punkte zu spielen“, sagt Stindl.

Am Montag geht es für die Borussen mit dem Trainer- und Betreuer-Team ins Quarantäne-Camp. Für die Rose-Elf bedeutet das: Übernachtung im vereinseigenen Hotel direkt am Stadion.

Somit haben Stindl und seine Mannschaftskameraden einen extrem kurzen Weg zum Trainingsplatz. Nach wenigen Schritten aus dem Hotelzimmer sind die Fohlen schon in der Kabine. Das Pendeln und der Transport zu einer externen Unterkunft, die sich einige Kilometer außerhalb des Borussia-Park befindet, fallen also weg.

Lars Stindl: Setzen DFL-Konzept täglich um

„Wir kommen ganz gut mit den Vorschriften der DFL klar. Der Verein hat uns mitgeteilt, was die DFL vorhat. Wir setzen das hier täglich um“, sagt Stindl. Zu dem DFL-Konzept gehört auch, dass es zwischen den Spielern keine Handshakes geben soll. In den vergangenen Tagen hatte ein Kabinen-Video von Salomon Kalou (34, Hertha BSC) für Aufsehen gesorgt, auf dem zu sehen war, wie die Herthaner sich gegenseitig abklatschen.

Stindl: „Natürlich machen wir uns auch mal Gedanken über die Gesundheit und die allgemeine Situation. Trotzdem war bei allen klar, dass wir froh sind, mal wieder auf dem Platz stehen zu dürfen.“

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An das Hinspiel gegen Eintracht Frankfurt hat Stindl gute Erinnerungen. Damals war er nach seinem Schienbeinbruch gerade erst wieder fit und half beim 4:2-Heimsieg gegen die Eintracht 55 Minuten lang mit. „Es war kein einfaches Spiel. Frankfurt ist eine sehr körperliche und physisch starke Mannschaft. Wir wollen unsere Qualitäten von Anfang an auf den Platz kriegen“, so Stindl.

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