Borussia längst gewarnt  Hannover-Zocke: Gladbach kennt Kind-Tricks im Maina-Poker

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Linton Maina darf Hannover 96 womöglich nur für einen zweistelligen Millionen-Betrag verlassen.

Mönchengladbach – Was läuft da mit Linton Maina (20) und Borussia? Wie bereits berichtet, könnte der extrem schnelle Offensiv-Akteur von Zweitligist Hannover 96, aktuell wertvollster Profi im Kader der Niedersachsen, womöglich in künftigen Personalplänen der Fohlen-Macher eine Rolle spielen (hier lesen Sie mehr). Corona-Krise hin oder her.

Ablöse: Martin Kind denkt zweistellig

Allerdings soll auch der 1. FC Köln Interesse an diesem Top-Talent mit deutschem Pass haben. Nun haben die Macher in Hannover auf die Berichterstattung reagiert. Der Tageszeitung „Neue Presse“ sagt Hannover-96-Sportdirektor Gerhard Zuber (44) auf konkrete Nachfrage zum möglichen Interesse der Bundesligisten in Bezug auf Maina: „Er hat jeden Monat viele Schritte nach vorn gemacht. In Sachen Angebote ist bis jetzt noch nichts eingetrudelt.“

Was sicherlich daran liegen dürfte, dass in Zeiten der Corona-Krise alle Profi-Klubs erst einmal die Füße vom Transfermarkt-Gaspedal nehmen. Beraten wird Hannover-Juwel Maina übrigens von einem ehemaligen Jugendtrainer und seiner Mutter Antje.

Es heißt, Maina (Vertrag bis 2022) würde, sollte er vorzeitig wechseln, statt des Auslands einen weiteren Standort innerhalb Deutschlands bevorzugen. Beispielsweise am Niederrhein? Gladbach soll, heißt es weiter, in diesem Fall bessere (Finanz-) Karten besitzen als der 1. FC Köln.

Martin Kind: Maina ist „ein wichtiger Spieler“

Hannover-Boss Martin Kind (75) soll intern bei 96 das Thema „Maina“ vorsichtshalber schon mal abgesteckt haben. Tenor: Bei einem zweistelligen Millionen-Angebot denken wir erst nach. Kind: „Wir wollen ja schließlich aufsteigen, dazu ist er ein wichtiger Spieler.“

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Aber: Kind hat sich im Fall von Stürmer Niclas Füllkrug (27) schon einmal richtig verzockt im Poker mit einer Rheinland-Großmacht wie Gladbach. Rückblickend, wie wohl guten Gewissens festzustellen ist, nicht zum Nachteil des VfL Borussia.

Top-Talent Maina noch zu halten?

Ergo: Maina steht im Schaufenster des finanziell klammen Zweitligisten – und Gladbach soll Interesse haben. Jedoch, vor allem nach den Füllkrug-Erfahrungen, dürfte wohl eine andere Verhandlungs-Strategie in Sachen Hannover und Martin Kind angesagt sein. Maina soll den nächsten Entwicklungs-Schritt anvisieren wollen – bei Borussia?

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