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Gladbach-Hammer: Holt Eberl Chelsea-Star zurück an den Niederrhein?

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Kehrt Andreas Christensen zu den Fohlen zurück?

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imago/Passage

London -

Anfang Oktober hatte EXPRESS bereits über die Geheimpläne von Gladbach-Manager Max Eberl berichtet. Der 45-Jährige hat noch Großes vor am Niederrhein, will den Klub zurück nach Europa führen, ein neues Profi-Leistungszentrum ist in der Planung, Eberl träumt von einem Titel.

Dafür soll der Kader weiter gezielt verstärkt werden. Und nach unseren Informationen hat sich für Eberl nun ein Winter-Transfer-Türchen geöffnet, dessen Inhalt jeden Fohlen-Fan auf Anhieb elektrisieren dürfte.

Christensen bei Chelsea unglücklich

So denkt Andreas Christensen bereits laut über einen möglichen Abschied beim Premier-League-Klub Chelsea London nach.

Christensen stand bereits von 2015 bis 2017 bei Borussia als Leihspieler unter Vertrag und startete im Fohlen-Stall auf Anhieb zu einem der besten Innenverteidiger der Bundesliga durch.

Dann musste das Dänen-Juwel jedoch zurück nach England, alle Bemühungen Borussias scheiterten. Zunächst lief es für Christensen auch bei Chelsea top. Vertragsverlängerung bis 2022. Er spielte regelmäßig. Das hat sich aber unter dem neuen Coach Maurizio Sarri (59) komplett gedreht.

Bankdrücker statt Abwehrbollwerk

Christensen ist nur noch Bankdrücker, keinen Einsatz bislang in der Meister-Runde. Total frustriert sagt das ehemalige Super-Fohlen nun der dänischen Zeitung „BT“:

„Es ist ein schwieriger Saionstart, um ehrlich zu sein, ist es sehr schwierig. In den vergangenen Jahren habe ich regelmäßig in meinen Mannschaften gespielt. Es ist zu früh, um darüber zu sprechen, wann und ob ich überhaupt gehen werde. Aber das ist hier keine gute Situation für mich. Ich kann nicht erneut so viel Geduld aufbringen. Ich bin nun 22 Jahre alt und will spielen. Ich sehe nicht, dass ich bleibe, sofern sich die Situation in Zukunft nicht ändern wird.“

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Bei den Fohlen überzeugte Christensen nachhaltig.

Foto:

picture alliance / dpa

Vorkaufsrecht für BMG?

Englische Medien spekulieren bereits darüber, dass Christensen diesen Winter erneut auf Leihbasis Chelsea verlassen wird. Zur Borussia? Nach unseren Informationen soll es eine mündliche Vereinbarung zwischen Eberl und den „Blues“ im Sommer 2017 gegeben haben.

Diese besagte, dass Christensen zur Borussia zurückkehren könne, wenn er bei Chelsea keine Chance auf regelmäßige Einsätze bekäme. Dieser Fall ist nun eingetreten. Eberl hat den Kontakt zu Christensen und dessen Vater Sten (ist zugleich der Berater) nicht abreißen lassen.

Zu Chelsea pflegt Eberl seit Jahren ein gutes Verhältnis. Und: Borussia hat noch finanzielle Reserven, um zunächst eine Christensen-Leihe zu realisieren.

Lesen Sie hier: Geht Pleas Marktwert bald durch die Decke?

Eberl hat schon bei der Kramer-Rückholaktion, dem Ginter-Wechsel und der jüngsten Plea-Nummer bewiesen, dass er für Gladbacher Verhältnisse vermeintlich unmögliche Transfers möglich machen kann. Wird Christensen im Winter der nächste Coup des Managers?

(amü)