Riesiges Trümmerfeld Unwetter sorgt für Massenkarambolage auf A1 – 20 Verletzte

Wo Gladbach im Tabellenkeller steht Und warum das keine böse Überraschung ist

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Seltenes Glück: Florian Neuhaus (l.) bejubelt seinen Weitschuss-Treffer gegen Mainz 05.

Mönchegladbach – Quizfrage: Was ist in dieser Saison nur dem FSV Mainz 05 gegen Borussia Mönchengladbach widerfahren?

Richtig, nur Mainz hat ein Weitschusstor gegen die Fohlen kassiert, und das gleich zweimal.

Gladbach: 47 von 49 Toren aus dem Strafraum

Alassane Plea (27) traf in der Hinrunde per Freistoß, Florian Neuhaus (23) erzielte in der Rückrunde mit seinem 40-Meter-Schuss das „Tor des Monats“. Alle anderen Gladbacher Treffer fielen innerhalb des Strafraums.

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Ein Zufallsprodukt ist diese Bilanz nicht. Nur 101 Versuche hat die Mannschaft von Marco Rose (43) aus der Distanz abgegeben, Platz 17 in der Liga vor Hertha BSC (98). Die zwei Erfolgserlebnisse unterbietet lediglich Eintracht Frankfurt mit einem einzigen Weitschusstor.

Co-Trainer Zickler: „Können den einen oder anderen Schuss mehr abfeuern“

An der entsprechenden Wertung lässt sich kaum bis gar nicht die Bundesliga-Tabelle ablesen: Spitzenreiter Bayern München gibt die drittmeisten Weitschüsse ab, Schlusslicht SC Paderborn die viertmeisten. Dafür rangiert mit Borussia Dortmund ein weiteres Top-Team weit unten.

Dennoch sagt Gladbachs Co-Trainer Alexander Zickler (46) im GladbachLIVE-Gespräch: „Ich glaube schon, dass wir in der Zukunft aus der Distanz den einen oder anderen Schuss mehr abfeuern können. Unsere zentralen Mittelfeldspieler haben einen sehr, sehr guten Schuss.“

Gladbach besetzt den Strafraum gut

Gleichzeitig entspreche es dem Stil der Fohlen, sich im Sechzehner in Position zu bringen: „Wir versuchen natürlich oft, über außen in die Halbspur zu kommen und von dort scharf hereinzuspielen in die Box. Was mittlerweile richtig gut klappt, ist die Box-Besetzung. Wenn du die Bälle vorne reinspielst und es ist nur einer da, sind die Erfolgschancen sehr gering.“

Auf die jeweilige Einsatzzeit hochgerechnet, ist Raffael (35) Borussias fleißigster Distanzschütze. Von denen, die regelmäßig zum Einsatz kamen in dieser Saison, liegt Laszlo Bénes (22) als Standardspezialist vorne.

Denis Zakaria hat „extrem harten Schuss“

Hinter ihm folgen Plea, Neuhaus und Denis Zakaria (23). Von dem erhofft sich Zickler sehr viel: „Denis hat einen extrem harten Schuss, auch einen sehr platzierten. Flo Neuhaus hat eine sehr gute Schusstechnik, genauso Jonas Hofmann. Die können es ruhig mal mehr probieren.“

Darauf angesprochen, sagt Neuhaus im GladbachLIVE-Interview (hier lesen Sie mehr): „Ein Distanzschuss ist immer ein Überraschungsmoment und kann daher ein wichtiges Element im Spiel sein. Aber sehen wir wegen unserer Kombinationsstärke die Chance als größer an, einen Angriff mit einem Tor abzuschließen, wenn wir uns bis in den Strafraum durchspielen und dann abschließen. Das kommt immer auf die Spielsituation an. Eine gute Schusstechnik hat jedenfalls jeder in unserer Mannschaft.“

Gladbachs Abschlüsse sind besonders gefährlich

Aus den Fohlen dürften nach einem Bundesliga-Restart demnach keine Ballermänner werden. Lieber schieben sie hoch, so dass die Außenverteidiger zu Außenstürmern werden und die Formation einem 3-1-6 gleicht.

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Unter Chefcoach Marco Rose (43) hat sich Borussia mit diesem Stil in einer Wertung an die Spitze der Liga gearbeitet: Jeder Schuss erreicht im Schnitt 0,14 Expected Goals. Was auch daran liegt, dass Gladbach die Versuche aus der Distanz mit geringer Trefferwahrscheinlichkeit oftmals meidet.

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