Unwetterwarnung in Köln DWD warnt vor starken Gewittern – auch Windböen und Platzregen im Anmarsch

Klarer Heimsieg gegen Wolfsburg Tor-Held Hofmann ist nun sogar FC-Fan

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Lars Stindl, Oscar Wendt, Jonas Hofmann und Matthias Ginter (von links) jubeln gegen den VfL Wolfsburg.

Mönchengladbach – Borussia wahrt die Chance auf den Champions-League-Einzug. Dank wem? Vor allem dank Jonas Hofmann! Der 27-Jährige brachte die Fohlen beim 3:0-Heimsieg gegen den VfL Wolfsburg schon in der ersten Halbzeit auf die Siegesstraße.

„Wir haben gezeigt, dass uns der fünfte Platz nicht ausreicht“, sagte Matchwinner Hofmann nach der Partie. Er hatte zuvor das Fehlen von Gladbachs Torjägern Plea und Thuram wettgemacht.

Die über 20.000 „Pappkameraden“ im Borussia-Park wurden bereits in der zehnten Minute stumm jubelnden Zeugen seines ersten Streichs. Stindl leitete den Ball gedankenschnell zu Embolo, der Gegenspieler Brooks mit einem Übersteiger stehen ließ und den Ball perfekt auf den einlaufenden Hofmann spielte. Der blieb vor „Wölfe“-Torhüter Casteels cool und schob überlegt zur Führung ein.

Breel Embolo und Jonas Hofmann brillieren zusammen gegen VfL Wolfsburg

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Die Embolo-Hofmann-Kombination hatte bereits am vergangenen Wochenende in München gefluppt, doch da wurde der Treffer wegen einer Abseitsstellung noch aberkannt.

Die Gäste antworteten mit Fernschüssen durch Santos Sa und Klaus, konnten aber zunächst keine große Offensivgefahr ausstrahlen. Vor den TV-Bildschirmen hatte es zwischenzeitlich sogar einen Bildausfall gegeben (hier lesen Sie mehr), doch Hofmanns zweites Tor verpassten die Fohlen-Anhänger in ihren Wohnzimmern nicht. Und der Treffer konnte sich sehen lassen.

Jonas Hofmann vollstreckt erneut eiskalt

Stindl legte eine hohe Hereingabe von Lainer per Kopf auf Ginter ab, der den Ball im Sechszehner in Mittestürmer-Manier verarbeitete und zu Hofmann rüberlegte. Der zog erneut trocken ab. 2:0! Gladbachs verletzte Top-Torjäger Thuram und Kumpel Plea ballten auf der Tribüne strahlend die Fäuste.

Borussen-Torwart Sommer wurde erstmals durch Arnold ernsthaft geprüft, doch dessen satter Schuss per Dropkick landete in seinen Armen. Traoré, den Rose erstmals in seiner Amtszeit in die Startelf beordert hatte, verzog kurz vor dem Pausenpfiff auf der Gegenseite.

Nach dem Wechsel änderte sich das Bild nicht. Vorne bekamen die Wolfsburger nicht viel auf die Kette und hinten blieben sie anfällig. Und erneut waren es Embolo und Hofmann, die prächtig harmonierten und für die ersten Fohlen-Chancen im zweiten Durchgang verantwortlich waren.

Lars Stindl entscheidet Partie

Die Entscheidung fiel dann in der 65. Minute: Die Borussen nutzten einen Fehler im Aufbauspiel der Gäste eiskalt aus. Stindl schickte Traoré auf rechts steil, der legte den Ball wieder zurück zu seinem Kapitän und Stindl ließ Casteels mit seinem Abschluss keine Chance. 3:0!

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„Wir können zufrieden sein, wir haben zu Null gespielt. Es war ein rundum gelungener Tag für uns. Wir hatten eine gute Tagesform. Dass es so geklappt hat, ist top“, sagte Matthias Ginter und machte klar: „So wie die Saison verlaufen ist, wäre es Platz fünf eine Enttäuschung“.

Das, was die Gäste offensiv anzubieten hatten, verteidigten die Fohlen weg. „Das war eine starke und ambitionierte Leistung meiner Mannschaft. Die Jungs haben für Borussia und für sich selbst alles reingehauen“, sagte Rose. Durch den Heimdreier haben sich die Borussen vorerst wieder den vierten Platz zurückerobert. Aber: Leverkusen kann am Mittwochabend mit einem Sieg gegen Köln wieder an der Rose-Elf vorbeiziehen. Und plötzlich werden die Fohlen zu FC-Fans. Hofmann: „In der Situation drücken wir auch denen die Daumen.“

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