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Von ihren Familien getrennt Gladbach-Manager lobt Geduld der Borussen

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Gladbachs László Bénes ist seit Wochen von seiner Familie, die in der Slowakei lebt, getrennt.

Mönchengladbach – Wie zahlreiche seiner Mannschaftskameraden ist es László Bénes (22) gewohnt, seine Familie regelmäßig um sich herum zu haben. Fast zu jedem Heimspiel kommt sein Vater vom Wiener Flughafen aus an den Niederrhein gereist, um Bénes zu unterstützen.

Nicht nur der Slowake ist seit Wochen räumlich von seiner Familie getrennt. Die meisten Borussen können ihre Liebsten in den vergangenen Wochen nur auf dem Bildschirm sehen – per Videoanruf.

Max Eberl: „Das ist für die Jungs nicht leicht“

Manager Max Eberl (46) weiß, was das für die Spieler bedeutet, die weit weg von ihrer Familie leben. „Für uns alle ist es eine herausfordernde und turbulente Zeit. Wir machen uns alle auch Sorgen um unsere Familie, Kinder und unsere Eltern. Das ist für die Jungs ja auch nicht alles so leicht. Sie sind hier in Mönchengladbach und können nicht mehr nach Hause fahren.“

Und Eberl ergänzt: „Aber es ist schön zu sehen, dass sich unsere Jungs an die Vorgaben und Maßnahmen halten. Sie wollen alle ihren Teil dazu beitragen, dass wir diese Krise gesundheitlich überstehen.“

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So ist es aktuell für Bénes zumindest tröstlich, dass das gemeinsame Training wieder in den Alltag integriert wurde und die Fahrt zum Borussia-Park auf dem Tagesplan steht. „Das Training zu Hause kann man nicht mit Fußballtraining auf dem Platz vergleichen. Obwohl wir jetzt nur in kleinen Gruppen trainieren, macht es total viel Spaß wieder mit dem Ball zu trainieren und mit den Jungs zusammen zu sein“, sagt Bénes.

László Bénes hat jetzt einen Hund

Neben dem Platz verbringt er die Zeit am liebsten mit seiner Freundin und einer Mops-Hündin namens „Sunny“, die seit Kurzem das Leben der beiden auf den Kopf stellt. „Mit ihr wird es nie langweilig. Um sie müssen wir uns kümmern, sie will viel spielen“, so Bénes, der hofft, dass er seine Familie in absehbarer Zeit wieder sehen darf.

Bénes: „Das ist das Einzige, was mir wirklich fehlt. Andererseits bin ich es gewohnt, von meiner Familie getrennt zu sein. Deswegen fällt es mir auch in dieser Situation nicht schwer, mich auf den Fußball zu konzentrieren.“

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