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Borussias Pappkameraden So viele „Fans“ schaffen es gegen Leverkusen ins Stadion

Borussia_Park_Pappfiguren

Etwa 12.000 Pappkameraden werden zum Heimspiel gegen Bayer Leverkusen im Borussia-Park aufgestellt sein.

Mönchengladbach – Die Tribünen in den Bundesliga-Stadien bleiben am Wochenende bekanntlich erneut leer. Obwohl, im Gladbacher Borussia-Park sieht das – Stichwort Pappkameraden – etwas anders aus. Damit es bis zum Anpfiff möglichst voll wird, arbeitet das Gladbacher Fanprojekt derzeit auf Hochtouren. Inzwischen sind über 20.000 Bestellungen eingegangen.

Zu Beginn hätten sie auf „1000, vielleicht auch 2000 Bestellungen“ gehofft, sagt Borussias Fanbeauftrager, Thomas „Tower“ Weinmann, zu EXPRESS. Mittlerweile hat die Aktion „Sei dabei. Trotzdem!“ so viel Aufmerksamkeit erregt, dass die Nachfrage nicht nachlässt.

Borussia Mönchengladbach gegen Bayer Leverkusen: 12.000 Pappfans sind live dabei

Deshalb laufen auch am Donnerstag, zwei Tage vor dem Bundesliga-Kracher um die Champions-League-Plätze gegen Leverkusen (Samstag, 15.30 Uhr), die Vorbereitungen für die „Pappkameraden“-Premiere auf Hochtouren. „Wir haben viele Helfer, die bis zum ersten Heimspiel etwa 12.000 virtuelle Fans aufgestellt haben werden“, so Weinmann.

Alles zum Thema Marco Rose

Alle anderen werden im Anschluss chronologisch nach Eingang der Bestellungen abgearbeitet und auf den Rängen platziert. Das Fanprojekt bittet die Fans hierbei vor allem um Geduld. Im darauffolgenden Heimspiel gegen Union Berlin (31. Mai, 15.30 Uhr) sollen es dann wieder einige „Pappkameraden“ mehr im Stadion sein. „Durch die Zahl der Bestellungen haben wir mittlerweile eine hohe Summe an Spendengelder generiert“, sagt Weinmann.

Von den 19 Euro, die ein Papp-Aufsteller kostet, sollen insgesamt vier Euro an einen guten Zweck gehen. Gladbachs Chefcoach Marco Rose (43) blickte bereits vor dem Liga-Start bei Eintracht Frankfurt mit großer Vorfreude auf das erste Heimspiel.

Marco Rose findet die Aktion „saucool“

„Ich finde es saucool, weil die Fans erstens etwas Gutes tun. Und zweitens haben wir viel Spaß daran, das Stadion wirkt etwas belebt. Natürlich kann es keine Fans ersetzen, aber alleine, dass wir 20 Menschen schon wieder schmunzeln konnten, ist doch gut. Ich glaube, dass es viele andere Leute auch sehr nett finden“, so Rose.

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Gegen Leverkusen können die „Pappkameraden“ ihre Fohlen im Stadion zwar nicht lautstark unterstützen, doch sie dürften sich mit Sicherheit über viele Tore „freuen“ – auch, wenn sie auf der Tribüne keine Regung zeigen werden.

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