„Alles nur noch Gelaber!“ Gladbach-Terrier nach Bayer-Pleite im Angriffs-Modus

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Gladbachs Stefan Lainer (l.) versucht am 23.5.2020 im Borussia-Park an Bayers Daley Sinkgraven (r.) vorbei zu kommen.

Mönchengladbach – Die Elf vom Niederrhein hat sich jüngst daheim im Rheinland-Duell gegen Bayer Leverkusen geschlagen geben (1:3) müssen. Damit ist das Königsklassen-Ticket für Gladbach erst einmal weg.

Borussia Mönchengladbach rutscht auf Platz fünf

Platz fünf statt möglicher fünf Punkte Vorsprung auf Bayer heißt das schwarz-weiß-grüne Fazit nach dem 27. Spieltag. Fohlen-Manager Max Eberl (46) hatte noch bei der abschließenden Pressekonferenz vor dem Top-Duell gegen den Werksklub unter anderem gesagt: „Die Leverkusener müssten von ihren Voraussetzungen her eigentlich immer vor uns stehen.“ Dieser „Normalfall“ ist jetzt eingetreten.

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Leverkusen hat damit, seit der Winterpause, einen Sieben-Punkte-Rückstand auf die Fohlen in einen Ein-Punkt-Vorsprung verwandelt. Borussias Ösi-Terrier Stefan Lainer (27) hat das Thema Champions League allerdings noch lange nicht abgehakt. Warum auch? Noch sind 21 Zähler in der Geisterspiel-Challenge zu vergeben.

Gladbach-Niederlage hatte ihre Gründe

Lainer sagt: „Leverkusen hat drei Tore gemacht – wir nur eines. Wir haben unsere Möglichkeiten gehabt. Was die heiklen Entscheidungen im Sechzehner anbelangen, das kann ich nicht beurteilen. Insgesamt sind die Leverkusener eiskalt vor dem Tor gewesen. Und deshalb sind sie als Sieger vom Platz gegangen.“

Der österreichische Nationalspieler fügt an: „In der ersten Halbzeit hatten sie ein Chancenplus, keine Frage, mit großen Möglichkeiten. Aber die erste Halbzeit ist aus meiner Sicht eher ein Abtasten gewesen. Im zweiten Durchgang ist es dann hin und her gegangen, wir hatten Möglichkeiten, um mehr zu erreichen, aber insgesamt ist Leverkusen wohl den Tick effektiver gewesen und daher auch der verdiente Sieger.“

Borussia: Schmerzhafte Heimniederlage gegen Bayer Leverkusen

Zur umstrittenen Elfer-Situation (Elvedi gegen Bellarabi) vor dem 1:2 sagt Lainer: „Kann man geben, muss man aber nicht. Es ist doch auch rückblickend jetzt alles nur noch Gelaber. Es ist so entschieden worden. Wir können noch lange diskutieren, aber wir können es nicht mehr drehen. Es bringt also nichts, weiter darüber zu reden.“

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Er legt nach: „Das waren wichtige drei Punkte, beziehungsweise ein wichtiger Punkt, das haben wir nicht geschafft. Wir wollen da oben dranbleiben. Dafür wäre jeder Sieg oder Punkt wichtig gewesen. Deswegen sind das drei verlorene Punkte, die wehtun.“

Stefan Lainer hakt Königsklasse nicht ab

Die Hoffnung auf den großen Wurf, sprich Champions-League-Quali, lebe allerdings weiter: „Wir haben uns natürlich nicht abgeschrieben. Oben ist es sehr eng, alle sind nah beisammen. Wir sind voll dabei, wir sind eine super Truppe und wir freuen uns auf die nächsten Aufgaben, auch wenn wir gegen Leverkusen verloren haben. Jetzt wollen wir natürlich in Bremen drei Punkte holen.“

Dieses Duell steigt bereits am Dienstag (20.30 Uhr/Sky).

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