Hitz patzt wieder Haaland hält Terzic im Amt – Zoff nach Tor, BVB nur mit Remis

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Stefan Posch (in blau) ging nach dem 2:2 auf Torschütze Erling Haaland (Mitte) los. Marco Reus (l.), Raphael Guereiro (r.) und Jadon Sancho eilten dem Norweger sofort zur Hilfe.

Dortmund – Für Borussia Dortmunds Trainer Edin Terzic war es eine Art Endspiel, der 38-Jährige wird nach dem Remis gegen Hoffenheim am 13. Februar auch erst einmal im Amt bleiben.

  • Borussia Dortmund mit 2:2 gegen TSG Hoffenheim
  • Erling Haaland hält Trainer Terzic im Job
  • BVB kann mit Remis nicht zufrieden sein

Borussia Dortmund hat sich gegen die TSG Hoffenheim zu einem 2:2 gerungen. In einem durchaus körperbetonten Spiel, in dem insgesamt acht Gelbe Karten verteilt wurden, fanden die Gastgeber schlecht ins Spiel, in dem BVB-Kapitän Marco Reus vorerst nur auf der Bank saß.

Vogt-Foul an Haaland nicht gegeben, TSG erzielt Ausgleich

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TSG-Stürmer Ilhas Bebou hatte in der Anfangsphase zwei Großchancen, hätte früh auf 2:0 für die Sinsheimer. Aber Jadon Sancho brachte den BVB in der 24. Minute in Führung.

Dann Aufreger Nummer 1: Rund 30 Sekunden vor dem 1:1-Ausgleich durch Munas Dabbur, foulte Kevin Vogt Erling Haaland kurz vor dem Hoffenheimer Strafraum. Aber weder Schiedsrichter Bastian Dankert, noch sein Video-Assistent Robert Hartmann entschieden auf Foul. Fälschlcherweise.

BVB-Profi Mats Hummels dazu: „Ich habe es jetzt einmal gesehen, da sah es nach einem relativ eindeutigen Foul aus, auch bewusst. Da können wir uns nichts von kaufen, aber es sieht so aus, als hätte man das pfeifen müssen.“

Borussia Dortmund Marwin Hitz patzt erneut

Und so schien das Spiel den typischen Verlauf der BVB-Spiele der letzten Wochen zu nehmen, denn kurz nach der Pause nutzte Bebou dann endlich eine Chance.

BVB-Keeper Marwin Hitz sah dabei, wie schon in der vergangenen Woche in Freiburg, nicht gut aus. Der Schweizer faustete Bebou den Ball an den Kopf, das 2:1 für Hoffenheim.

Hitz_Bebou

Marwin Hitz (in grün) faustete den Ball gegen den Kopf von Ilhas Bebou (in blau), wodurch das 2:2 fiel.

Terzic reagierte, brachte kurz darauf Reus, Dahoud und Moukoko, es dauerte aber bis zur 81. Minute.

Dabbur bleibt liegen, Posch legt sich mit Haaland an

Und dort folgte Aufreger Nummer zwei: Dabbur bleibt nach einem Zweikampf mit Dahoud liegen, Dankert pfeift aber korrekterweise kein Foul und Hoffenheim spielt selber weiter. Dabbur lag noch am Boden, da spielte Rudy einen Katastrophalen Pass nach hinten, den Haaland eiskalt zum 2:2 ausnutzte. 

Dann kam es zum Zoff: TSG-Verteidiger Posch stürmte heran und schubste den bulligen Norweger, es entstand eine kleine Rudelbildung. TSG-Sportdirektor Alexander Rosen über diese Szene: „Die erste Reaktion ist immer die Erwartung, dass man den Ball rauspielt. Fakt ist aber auch, dass wir selbst weitergespielt haben. Es ist ganz klar geregelt, so fair muss man auch sein, dass der Schiedsrichter nur bei einer Kopfverletzung das Spiel unterbricht. Wenn dann müssen wir den Ball wegschlagen, aber da können wir dem Gegner keinen Vorwurf machen.“

Mit dem Remis können die Dortmunder aber eigentlich nicht zufrieden sein, kann morgen bei einem Gladbacher Sieg noch auf Rang sieben abrutschen.

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