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Ist der United-Deal perfekt?Instagram-Video verrät: Sancho ist schon in England

Sancho-Entscheidung

Die Verantwortlichen von Borussia Dortmund hoffen auf einen Verbleib von Jadon Sancho.

von Marcel Schwamborn (msw)

Dortmund – Bleibt er oder bleibt er nicht? Jadon Sancho (21) könnte zum teuersten Transfer dieses Sommers werden. Die Verantwortlichen von Borussia Dortmund rechnen sich aber gute Chancen auf einen Verbleib von Sancho aus. „Ich gehe davon aus, dass Jadon am Montag mit ins Trainingslager fährt und die kommende Saison bei uns spielt“, sagte Sportdirektor Michael Zorc (57) der „SZ“. Damit erhöhen die Dortmunder auch den Druck auf Manchsester United. Der englische Spitzenklub hofft auf einen Wechsel des jungen Shootingstars.

Aktuell hat der United-Tross im Kölner Steigenberger Hotel sein Quartier bezogen. Dort bereitet sich die Mannschaft von Ole Solskjær (47) auf die kommenden Europa-League-Spiele vor. Der BVB möchte so schnell wie möglich Gewissheit über die Zukunft von Sancho haben. Es wird also in den nächsten Stunden am Rudolfplatz eine Entscheidung geben.

Wechsel zu Manchester United? Jadon Sancho feiert in England

Während in Köln gepokert wird, weilt Jadon Sancho in England. In einer Instagram-Story des Youtubers „Bouncer Playdirty“ ist Sancho auf einer Gartenparty zu sehen, die am Samstagabend beim Hip-Hop-Duo Krept & Konan in England stieg. Feiert Sancho etwa schon seinen Wechsel zu den „Red Devils“?

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BVB bleibt im Poker um Jadon Sancho hart

Sancho zieht es zu Manchester United, doch der BVB will im Poker hart bleiben und fordert rund 120 Millionen Euro Ablöse. Während sich die Stimmen mehren, dass der Deal auf der Zielgeraden sei, wiegelt Geschäftsführer Hansi-Joachim Watzke (61) ab: „Zwischen Borussia Dortmund und Manchester United gab und gibt es in Sachen Sancho bisher keinerlei Kontakt. Auch nicht indirekt oder über angebliche Mittelsmänner. Es hat nie ein Angebot für Jadon gegeben. Aber es gibt von uns halt die prophylaktische Ansage, was mindestens gezahlt werden müsste“.

Sancho, der noch einen Vertrag bis 2022 bei den Schwarz-Gelben besitzt, soll bei den Red Devils einen Fünfjahresvertrag unterschreiben und bis zu 17,6 Millionen Euro pro Saison kassieren. Eine zentrale Rolle im Poker soll nun Marco Lichtsteiner (34) spielen. Der Bruder von Ex-Augsburg-Profi Stephan Lichtsteiner (36) ist als Spielervermittler tätig und hat den BVB bereits bei mehreren Transfers unterstützt. Lichtsteiner ist zudem ein langjähriger Partner von Sancho-Berater Emeka Obasi.

Vorbild Pierre-Emerick Aubameyang und Ousmane Dembélé

Doch was passiert, wenn sich die Parteien nicht näher kommen? Wird Sancho etwa wie einst Ousmane Dembélé (FC Barcelona) oder Pierre-Emerick Aubameyang (FC Arsenal) seinen Wechsel durch einen Streik erzwingen? Watzke glaubt es nicht: „Ich erwarte da keine Schwierigkeiten. Jadon hat das akzeptiert, er ist ein sehr angenehmer, fairer Typ.“

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Für den Fall der Fälle wäre der BVB aber vorbereitet. „Sollte Jadon gehen, würden wir im Offensivbereich noch einmal tätig werden“, hatte Zorc bereits angekündigt: „Es gibt sicherlich den einen oder anderen Spieler, den wir im Visier haben.“ Am Sonntagabend wird wohl feststehen, ob der BVB in Verhandlungen mit Sancho-Nachfolgern einsteigen muss. Danach, wird Watzke nicht müde zu bestätigen, werde es sowieso „keinen Sancho-Wechsel mehr in dieser Saison geben“.