Energie-Hammer in Deutschland Habeck überrascht mit Wende und trifft Entscheidung

Nächster BVB-Transfercoup Borussia Dortmund leiht Real-Juwel aus

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Michael Zorc (l.) und Reinier (r.) bei der Unterzeichnung des Vertrags am Mittwoch. 

Dortmund – Vizemeister Borussia Dortmund hat das brasilianische Offensiv-Talent Reinier (18) von Spaniens Rekordchampion Real Madrid auf Leihbasis verpflichtet. 

Lucien Favre: „Reinier ist ein Spieler, der riesiges Talent mitbringt“

Das Top-Talent wird für die kommenden beiden Spielzeiten ausgeliehen. Auch Dortmunds Ruf als anspruchsvoller Ausbildungsverein für angehende Top-Stars hatte im Vorhinein offenbar zur Entscheidung beigetragen: „Der Klub ist bekannt dafür, dass er auf junge Spieler setzt und sie besser macht“, stellte Teenager Reinier bei der Vertragsunterzeichnung fest.

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„Was ich gesehen habe, ist er sehr gut im Abschluss. Mit 18 hat er natürlich noch viel zu lernen“, sagte Trainer Lucien Favre (62) über die neueste Ergänzung seines Kaders. „Reinier ist ein Spieler, der riesiges Talent mitbringt und im Offensivbereich auf verschiedenen Positionen einsetzbar ist“, ergänzte Sportdirektor Michael Zorc (57).

Reinier ist bereits der dritte Zugang im Aufgebot der Borussen. Zuvor hatten sich die Westfalen bereits die Dienste des englischen Top-Talents Jude Bellingham (17) und des Rechtsverteidigers Thomas Meunier (28) von Paris Saint-Germain gesichert. Reinier war im Januar 2020 zu den Königlichen gewechselt, hat bisher allerdings keinen Einsatz bei den Profis erhalten.

BVB-Kapitän Marco Reus vor Comeback

Derweil wird der Kader des deutschen Vizemeisters nicht nur durch die Neuzugänge verstärkt. Auch steht Kapitän und Nationalspieler Marco Reus (31) vor einer Rückkehr ins Mannschaftstraining. Eine Sehnenentzündung im Adduktorenbereich hatte den BVB-Regisseur zu sechseinhalb Monaten Pause gezwungen. Doch die Leidenszeit soll laut übereinstimmenden Medienberichten noch diese Woche beendet sein.

Am Dienstag postete die Agentur „Sports Total“ bei Instagram einen Videoclip mit Bildern von Reus aus der Reha und dem Einzeltraining. Sie geben Hoffnung auf ein baldiges Comeback. „Es wird Zeit“, kommentierte Teamkollege Manuel Akanji. Axel Witsel schrieb: „Bald sind wir wieder zusammen.“ Auch Raphael Guerreiro kann es kaum erwarten, stellte aber augenzwinkernd eine Bedingung: „Schneide dir bitte die Haare.“ Die sind in der Reha ungewohnt lang geworden.

Borussia Dortmund: Marco Reus' Rückkehr früher als erwartet

Noch Ende Juli hatte es nicht danach ausgesehen, dass Reus in Kürze zurückkehren könnte. „Es ist leider nicht die erhoffte Besserung eingetreten. Die Sehne ist weiter entzündet. Er kann noch nicht mit der Mannschaft trainieren. Es ist schwierig, eine zeitliche Prognose abzugeben“, hatte Sportdirektor Michael Zorc damals gesagt.

Der BVB war bei der wiederholten Verletzung seines Kapitäns zunächst von einer Pause von vier Wochen ausgegangen, am Ende dauerte es über ein halbes Jahr. Zuletzt soll Reus in Süddeutschland einen Therapeuten aufgesucht haben, der offenbar die richtigen Methoden angewendet hat – der Heilungsverlauf besserte sich sichtlich.

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Trainer Lucien Favre wird es freuen, dass er seinen Führungsspieler wohl zum Saisonstart gegen Borussia Mönchengladbach (18. bis 21. September) wieder einsetzen kann. Sein bislang letztes Pflichtspiel wird dann schon siebeneinhalb Monate zurückliegen: Reus stand am 4. Februar im DFB-Pokal-Achtelfinale bei Werder Bremen (2:3) zuletzt auf dem Platz. (sid, dpa, bl)

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