Oje, FC! Nach Viererpack:  Erling Haaland hat seine nächsten Opfer im Visier

Haaland-Jubel-Berlin

Dortmunds Stürmer Erling Haaland will auch in der Champions League wieder jubeln.

Dortmund – Nach seiner Gala in Berlin mit vier Treffern in der zweiten Halbzeit ist der Torhunger bei Erling Haaland (20) noch lange nicht gestillt. Dortmunds Stürmer-Star hat seine nächsten Opfer schon im Visier, am Dienstag in er Champions League soll der FC Brügge (21 Uhr, DAZN) die Wucht der BVB-Tormaschine zu spüren bekommen.

„Wir machen einfach so weiter“, lautete die Erfolgsformel des norwegischen Ausnahmetalentes. Worte, die für den belgischen Meister wie eine Drohung klingen sollen, denn Haaland traf bereits im Hinspiel doppelt. Auch beim 1. FC Köln (nächsten Samstag zu Gast in Dortmund) beginnt schon das Zittern.

Bereits in Belgien gewannen die Schwarz-Gelben, mit einem weiteren Dreier wäre die Tür zum Achtelfinale in der Königsklasse ganz weit offen. Dortmund führt die Gruppe mit sechs Zählern vor Lazio Rom (5) und Brügge (4) an. Manager Michael Zorc rief die Begegnung deshalb zu einem „Big-Point-Spiel“ aus.

Alles zum Thema Erling Haaland
  • Was Haaland damit zu tun hat Lewandowski spricht über Gründe für Barca-Wechsel
  • 2:0-Sieg bei City-Debüt Haaland trotz Premieren-Doppelpack: „Ich vermisse Dortmund“
  • Premier League Ex-Bundesliga-Profi düpiert United und Ronaldo – Haaland feiert Traum-Debüt
  • 360 Millionen Euro für Sesko? Dieser Salzburg-Bubi könnte alle Transfer-Dimensionen sprengen
  • „Nicht wiederzuerkennen“ Haaland-Rätsel bei Supercup-Pleite: Mega-Fehlschuss und Chancen-Wucher
  • City besiegt Bayern ohne Mané Erling Haaland gelingt Debüt-Treffer bei Testspiel
  • „Du bist nicht allein!“ So reagiert die Fußball-Welt auf Horror-Diagnose bei BVB-Star Sébastien Haller
  • Ex-Köln-Boss Klare Worte zum BVB: „Was bleibt von Haaland übrig?“ – FC Bayern bleibt mit DNA im Vorteil
  • „Kann man sich viel abschauen“ FC-Stürmer Tigges lernte hautnah von Superstar – so läuft seine Vorbereitung
  • Auf den Spuren von Messi und Haaland FC-Juwel unter 100 größten Talenten der Welt

Borussia Dortmund setzt auf Tore von Erling Haaland

Dabei setzt der deutsche Vizemeister auf weitere Tore von Haaland. Seine 14 Treffer in elf Königsklassen-Spielen sind ein Bestwert, seine 23 Tore bei 22 Bundesligaeinsätzen ebenso.

„Er bringt alles mit, um ein ganz Großer zu werden“, adelte Zorc den 20-Jährigen, der für das 200. BVB-Tor in der Champions League sorgen könnte.

BVB-Coach Lucien Favre warnt vor dem FC Brügge

Den lockeren 3:0-Erfolg im Hinspiel in Brügge will Lucien Favre aber nicht überbewerten. „Wir haben 3:0 gewonnen, müssen aber das ganze Spiel analysieren. Sie hatten auch große Möglichkeiten. Wir müssen sehr konzentriert bleiben. Das ist eine sehr gute Mannschaft“, mahnte der Coach vor fehlender Ernsthaftigkeit bei der Einstellung.

Favre-lacht

Lucien Favre will mit Borussia Dortmund den positiven Lauf in der Champions League gegen Brügge fortsetzen.

Ebenso wurden Hans-Joachim Watzke die Lobeshymnen nach dem Sieg bei Hertha BSC (5:2) zu viel. „Wir müssen dranbleiben und dürfen uns nicht selbst auf die Schulter klopfen“, mahnte der Geschäftsführer und hatte dabei schon die nächsten Heimspiele gegen den 1. FC Köln und Lazio Rom im Blick: „Diese drei Heimspiele müssen wir gewinnen. Dann sind wir auf Kurs.“

Für einen weiteren Rekord könnte Sturmtalent Youssoufa Moukoko (16) sorgen. Das Wunderkind wurde für die Champions League nachgemeldet und könnte der jüngste Spieler der Königsklasse werden.

Lucien Favre lässt Einsatz von Youssoufa Moukoko offen

Ob der Angreifer, der beim 5:2 in Berlin zum jüngsten Spieler der Bundesliga-Geschichte aufstieg, mit einem Einsatz rechnen kann, ließ Favre bei der Abschluss-Pressekonferenz jedoch offen: „Wir werden sehen, wir sind vorne sehr viele“, sagte der BVB-Trainer mit Bezug auf das große Angebot an Offensivspielern im Kader.

Da gibt es nämlich nicht nur Tormaschine Erling Haaland, sondern auch noch Marco Reus. Thorgan Hazard, Julian Brandt, Jadon Sancho oder Giovanni Reyna. Alternativen hat Favre also genug. Gegen Brügge wird der Schweizer deshalb wieder rotieren. „Kein Spieler kann in 30 Tagen zehn Spiele machen“, weiß der Trainer. (sid, fne)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.