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Sky mit Kamera-Überraschung Bayern mit Nübel und Hollywood-Flair im Viertelfinale

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Alexander Nübel feiert am 17. März bei seinem dritten Einsatz für Bayern München den Viertelfinal-Einzug nach dem 2:1 über Lazio Rom.

München – Mit Torwart-Rochade ins Viertelfinale. Bayern München hat mit Alexander Nübel (24) zwischen den Pfosten die Pflichtaufgabe in der Champions League gegen Lazio Rom gelöst. Nach dem klaren 4:1 im Hinspiel gewann der Titelverteidiger auch das Rückspiel mit 2:1.

  • Bayern München steht im Viertelfinale der Champions League
  • Sieg über Lazio Rom im Achtelfinal-Rückspiel
  • Dritter Bayern-Einsatz für Alexander Nübel

Während die Personalie Nübel seit zwei Wochen für Unruhe an der Säbener Straße sorgt, verlebte der ehemalige Schalker bei seinem Einsatz am Mittwoch (17. März) einen ruhigen Abend. Er konnte sich hinten kaum einmal auszeichnen, so standen stattdessen eine neue Sky-Kamera und Torjäger Robert Lewandowski im Fokus.

Bayern München: Hansi Flick brachte Alexander Nübel für Manuel Neuer

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Schon am Vortag hatte sich angedeutet, dass Manuel Neuer bis zum Viertelfinale auf sein 118. Spiel in der Champions League würde warten müssen. Wegen einer Erkältung fehlte der Welttorhüter Trainer Hansi Flick (56) beim Abschlusstraining und letztlich auch im Spieltagskader.

Für Alexander Nübel brachte der Einsatz zwar die dringend benötigte Spielpraxis. In seinem dritten Spiel für die Münchner gelang es wegen fehlender Beschäftigung aber nicht, sich für weitere Herausforderungen im Laufe der Saison zu empfehlen.

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Robert Lewandowski brachte Bayern München im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Lazio Rom am 17. März per Elfmeter in Führung.

In einer ereignisarmen ersten Halbzeit, in der Lazio zwar intensiv begann, aber wenig zustande brachte, machte so vor allem Torjäger Robert Lewandowski auf sich aufmerksam. Er sorgte in der 33. Minute mit einem verwandelten Elfmeter nach Foul an Leon Goretzka für die Pausenführung.

Sky testet bei Bayern Münchens Spiel gegen Lazio Rom neue Hollywood-Kamera

Überraschender als das Spiel an sich verlief dabei eine Premiere am Spielfeldrand. Sky testete bei der TV-Übertragung zum ersten Mal die Hollywood-Kamera „ARRI ALEXA Mini“, die bereits bei mehreren Blockbustern wie „Green Book“ oder „A Star is born“ zum Einsatz gekommen war.

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Sky brachte am Mittwoch (17. März) beim Spiel zwischen Bayern München und Lazio Rom eine neue Kamera im Hollywood-Stil zum Einsatz.

Auffällig dabei: Anders als die anderen 27 TV-Kameras sorgte die Hollywood-Kamera für ein Bild, bei dem sich der Hintergrund durch deutliche Unschärfe vom Vordergrund absetzte – zu vergleichen mit dem Selfie-Modus bei vielen Smartphone-Kameras.

Die speziellen Bilder kamen bei Spielszenen nahe der Eckfahne oder bei Einwürfen zum Einsatz. 20 Jahre nach der Hochphase der Münchner als „FC Hollywood“ mit etlichen Skandalen wehte  diesmal das deutlich harmlosere Hollywood-Flair durch die Allianz Arena.

Eric Maxim Choupo-Moting sticht als Joker für Bayern München

Allzu viele Glanzlichter gab es für die Kameras allerdings nicht einzufangen. Im zweiten Durchgang kontrollierte der Bundesligist das Spiel, den Italienern ging nach den intensiven ersten 45 Minuten nach und nach die Puste aus. Und als sich Nübel in der 72. Minute einmal gegen Joaquín Correa auszeichnen konnte, wurde die Szene im Nachgang wegen Abseits zurückgepfiffen.

Im direkten Gegenzug machte es der eingewechselte Eric Maxim Choupo-Moting besser: Er startete im richtigen Moment und überwand Ex-Bayern-Keeper Pepe Reina eiskalt zum 2:0.

Ein Zu-Null-Spiel war Nübel dennoch nicht vergönnt: Marco Parolo köpfte ihm den Ball in der 82. Minute zum Abschluss durch die Beine. Mit etwas mehr Mut beim Herauslaufen hätte Nübel den Einschlag womöglich verhindern könnten.

„Es war uns sehr wichtig, dass wir das Spiel heute gewinnen. Wir wollten trotzdem zeigen, dass wir jedes Spiel gewinnen wollten. Das ist unsere DNA und sollte unsere Herangehensweise sein“, sagte Joshua Kimmich nach dem Spiel bei Sky.

Bayern München weiter, Streit zwischen Hansi Flick und Hasan Salihamidzic schwelt weiter

Für Hansi Flick der nächste Nachweis seiner erfolgreichen Arbeit in München, die dennoch am Saisonende ihr Ende finden könnte.

Dass das Verhältnis zwischen ihm und Sportvorstand Hasan Salihamidzic (44) laut „Sport Bild“ zuletzt unter einer „lautstarken Auseinandersetzung“ gelitten haben soll, würde die Tür für das gehandelte Amt als Bundestrainer ein weiteres Stück öffnen.

Auch auf das brisante Verhältnis ging Kimmich auf Nachfrage von Sky-Reporterin Esther Sedlaczek ein: „Es wäre natürlich schöner bei dem Erfolg der gerade da ist, dass Ruhe einkehrt und wir keinen Zündstoff von innen nach außen geben.“

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Hansi Flick (r.) und Hasan Salihamidzic (l.) am 20. Februar beim Münchner Auswärtsspiel in Frankfurt am 20. Februar. Zwischen beiden soll es zuletzt gekracht haben.

Immerhin verkündete der Trainer wenig später: Es gibt offenbar Besserung zwischen Flick und Salihamidzic. Noch vor dem abermaligen Sprung unter die besten Acht Europas hatte sich das Duo ausgesprochen und zumindest die gravierendsten Streitpunkte beigelegt.

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