FC Bayern Hansi Flick jetzt unter Druck nach Aussagen von Leroy Sané?

Sané und Flick

Leroy Sané beim Training des FC Bayern München mit Co-Trainer Hermann Gerland und Hansi Flick (r.)

München – In Zukunft wird Triple-Trainer Hansi Flick (55) beim FC Bayern München intensiv mit Leroy Sané (24) arbeiten. Es wird vielleicht keine leichte Aufgabe, denn Sané schwärmte jetzt nochmal in den höchsten Tönen von Trainer-Guru Pep Guardiola. Etwas überraschend kommt das schon, denn Guardiola setzte Sané auch des Öfteren auf die Tribüne, wodurch der Wechselwunsch beim deutschen Nationalspieler immer größer wurde. Aber rückblickend lernte Sané so einiges unter dem 49-jährigen Spanier.

Er habe „sehr viel“ vom Teammanager gelernt, sagte der Flügelspieler im Sonderheft des kicker zur Bundesliga-Saison 2020/21: „Im Positionsspiel, in der generellen Wahrnehmung des gesamten Spiels, im taktischen Verhalten in der Offensive wie Defensive. Guardiola hat mich regelrecht komplett neu programmiert.“

Leroy Sané: Pep Guardiola setzt auf kleinste Details

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Guardiola komme es dabei auf kleinste Details an, die Sané zunächst oftmals nicht für relevant hielt. „Es sind schon die einfachen Bewegungen, bei denen du denkst, ach, niemals. Aber wenn du es umsetzt, merkst du sehr schnell, oh da hat Guardiola doch recht“, sagte der 24-Jährige: „Es hilft, was er rät, es macht das Spiel einfacher und schneller. Und die Taktik ist für ihn sowieso am allerwichtigsten.“

Dennoch habe er als Offensivspieler stets seine nötigen „Freiheiten“ erhalten, um seine „individuelle Qualität“ einzubringen, so Sane weiter. Der 21-malige Nationalspieler spielte von 2016 bis 2020 unter Guardiola bei Manchester City und gewann unter seiner Regie zweimal die englische Meisterschaft.

FC Bayern München: Hansi Flick hält Vergleich mit Pep Guardiola stand

Für Flick stellt sich nun die Frage: Kann er bei den Bayern Sané ähnlichen Input geben wie Guardiola? Die Aussagen von Sané setzen Flick zumindest etwas unter Druck, denn durch die Blume sagt der 24-Jährige, dass er seine „Freiheiten“ braucht. Aber das wird Flick sicherlich auch selber wissen. Zudem kann Flick sich in doppelter Hinsicht entspannen: Er darf sich auf einen richtig gut ausgebildeten Spieler freuen - dank Guardiola. Und Flick hat mit den Bayern die Champions League gewonnen, Pep ist das nicht gelungen. Einem Vergleich mit dem Trainer-Guru hält er also auf jeden Fall stand.

Warum Sané allerdings ausgerechnet vor dem Neustart unter Flick in den höchsten Tönen von Guardiola schwärmt, kann nur er selber beantworten. (ubo/sid)

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