Für „vernünftigeren Fußball“ Rummenigge setzt sich für drastische Regeländerung ein

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Karl-Heinz Rummenigge (r.) will den Fußball gesunden. Auf dem Bild steht der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München vor Spielbeginn gegen Schalke am 24. Januar auf der Tribüne.

München – Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge (65) vom deutschen Rekordmeister Bayern München macht sich für eine Gehaltsobergrenze im europäischen Fußball stark. „Vielleicht ist dies jetzt der richtige Moment für eine neue Initiative, mit der wir die Fehler der vergangenen zehn Jahre korrigieren können“, sagte er der italienischen Tageszeitung Corriere della Sera am Dienstag, 16. Februar.

  • Die Corona-Pandemie hat auch auf den Fußball drastischen Einfluss
  • Karl-Heinz Rummenigge schlägt eine Gehaltsobergrenze vor, um den Markt zu normalisieren
  • Der Boss des FC Bayern München beobachtet extreme Marktwert-Absenkungen

Karl-Heinz Rumenigge will mit Fußball zu „einem vernünftigeren Modell zurückkehren“

Die Leute forderten in Zeiten der Krise einen „vernünftigeren Fußball“, meinte der 65-Jährige: „Die Pandemie hat bewiesen, dass wir zurückschrauben und zu einem vernünftigeren Modell zurückkehren müssen. Ich hoffe, dass dies möglich sein wird, doch es ist nicht einfach.“

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In der vergangenen Dekade hätten „alle“ Beteiligten Fehler gemacht, „weil wir immer mehr für Spieler und Berater ausgegeben haben“.

Laut Rummenigge hat Corona hier bereits einen heilsamen Effekt. „Mein Eindruck ist, dass sich die Spielerpreise in einigen Fällen bis zu 50 Prozent reduziert haben.“ Allerdings seien die Agenten bei Topspielern „noch in der Lage, Preiserhöhungen durchzusetzen“. Hierfür müsse man „eine europäische Lösung finden“. (sid)

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