Nach Bayerns Lazio-Sieg Versöhnung? Flick über neuen Stand im Streit mit Salihamidzic

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Hansi Flick (r.) und Hasan Salihamidzic (l.) am 20. Februar beim Münchner Auswärtsspiel in Frankfurt am 20. Februar. Zwischen beiden soll es zuletzt gekracht haben.

München – Während der FC Bayern München in der Champions League den Sprung ins Viertelfinale geschafft hat, brennt es an der Säbener Straße hinter den Kulissen. Wie die „Sport Bild“ berichtet, sollen die Unstimmigkeiten zwischen Trainer Hansi Flick (56) und Sportdirektor Hasan Salihamidzic (44) mittlerweile in einen handfesten Streit ausgeartet sein.

  • Es gibt Unstimmigkeiten in der Führungsetage des FC Bayern München
  • Hansi Flick und Hasan Salihamidzic können sich nicht auf eine einheitliche Linie einigen
  • Trainer Flick fühlt sich nicht genug wertgeschätzt

Der Blick auf das nahende Saisonende sorgt in der Führungsetage des deutschen Rekordmeisters derzeit nur für Sorgenfalten. Grund: Hansi Flick und Hasan Salihamidzic können sich nicht auf eine gemeinsame Kaderplanung einigen.

Das Verhältnis scheint derart beschädigt, dass Flick als realistische Option für die Nachfolge von Joachim Löw (61) als Bundestrainer gehandelt wird. Nach dem Gewitter an der Säbener Straße ist jetzt aber offenbar Besserung in Sicht.

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Hansi Flick berichtet von klärendem Gespräch mit Hasan Salihamidzic

Aus einer anfänglichen Meinungsverschiedenheit sei eine „lautstarke Auseinandersetzung“ geworden. Die Stimmung bei den Bayern hat dadurch einen „neuen Tiefpunkt“ erreicht, hieß es am Mittwoch.

Nachdem Flick sich vor Bayerns Champions-League-Spiel gegen Lazio Rom am Mittwoch (17. März) noch zu keiner Einschätzung bewegen lassen wollte, überraschte er nach Abpfiff bei Sky mit einer neuen Wasserstandsmeldung zum Bayern-Zoff.

Auf die Frage nach einem klärenden Gespräch zum Wohle des Vereins entgegnete er: „Wir haben das schon gemacht. Wir sind beide aufeinander zugegangen und habe das aus der Welt geschaffen. Ganz im Sinne des Vereins. Es war ein kurzes Gespräch, beide sind, was das betrifft, sehr optimistisch für die restliche Saison und die Zukunft von uns.“

Auch wenn Flick beim Gespräch, das am Mittwoch vor dem Lazio-Spiel stattgefunden hatte, die Wogen glätten wollte: Für mehr als die „restliche Saison“ wollte er sich zunächst nicht festlegen.

Hansi Flick und Hasan Salihamidzic streiten über die Zukunft des FC Bayern München

Ein klärendes Gespräch mit Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge (65) und Vorstand Oliver Kahn (51) habe die beiden Streithähne zuvor angeblich noch nicht besänftigen können. Eine gemeinsame Idee der Kader-Gestaltung schien zu diesem Zeitpunkt in weiter Ferne.

Einen der Streitpunkte soll die Personalie Alexander Nübel (24) darstellen. Flick setzt nicht auf den zweiten Torhüter und will dem Ex-Schalker per Leihe Spielpraxis verschaffen – anders als Salihamidzic. Der hatte Nübel Einsätze zwischen den Bayern-Pfosten versprochen. Gegen Lazio war Nübel am Mittwoch erst zu seinem dritten Bayern-Spiel gekommen.

Zuletzt hatte Flick zugegeben, dass „nicht immer Einigkeit“ zwischen ihm und dem Sportdirektor bestehe. Ein weiterer Streitpunkt stellt die Personalie Julian Nagelsmann (33) dar. Der Leipzig-Coach wird immer wieder mit den Bayern in Verbindung gebracht – ganz zur Verstimmung Flicks. (jpg)

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