„Habe jeden Tag Angst“ Leverkusens Peter Bosz nervös vor Gladbach-Duell

Neuer Inhalt

Steckt mit Bayer Leverkusen in der Krise: Trainer Peter Bosz gehen vor dem Spiel mit Borussia Mönchengladbach auch noch die Spieler aus. Das Foto wurde am 28. Februar 2021 aufgenommen.

Leverkusen – Bei Bayer Leverkusen ist vor dem richtungweisenden Spiel bei Borussia Mönchengladbach am Samstag (15.30 Uhr/Sky) kein Ende der Verletztenmisere in Sicht. Trainer Peter Bosz (57) beklagt zehn Ausfälle, unter ihnen die Führungsspieler Lukas Hradecky (31), Sven und Lars Bender (beide 31) sowie Julian Baumgartlinger (33). Dazu kommt eine Gelb-Sperre gegen Leon Bailey (23).

  • Bayer Leverkusen trifft am Samstag auf Borussia Mönchengladbach
  • Die Werkself hat neben einer schlechten Form auch viele Verletzte zu beklagen
  • Peter Bosz spricht über den Umgang mit der Situation

Die schlechten Ergebnisse der Leverkusener, die auf Platz sechs abgerutscht sind, hätten mit den Personalsorgen zu tun, sagte Bosz am Freitag (5. März): „Aber wir müssen uns fokussieren auf die Spieler, die da sind. Wir trainieren zusammen und werden einen Spielplan haben, wie wir es machen.“

Bayer Leverkusen: Peter Bosz muss ohne Florian Wirtz auskommen

Alles zum Thema Marco Rose

Aber natürlich, so Bosz, schmerze der Ausfall seiner Stützen. Peter Bosz hat nach eigener Auskunft aktuell „jeden Tag Angst“. Wenn das Telefon klingele, „geht mein Herzschlag schon Richtung 200“, verriet der Trainer. Allerdings fürchtet der Niederländer nicht den Anruf, in dem ihm seine Entlassung mitgeteilt wird. Sondern ein weiteres positives Corona-Ergebnis. Sechs davon hatte Bayer in dieser Saison schon.

Aktuell nicht dabei ist Florian Wirtz (17), der sich nach einem positiven Coronatest in Isolation befindet. Bei dem Jungstar müsse man den Verlauf abwarten, meinte Bosz, der im Duell bei der nur noch neuntplatzierten Borussia auf einen Befreiungsschlag hofft: „Das Wichtigste ist ein gutes Ergebnis.“

Trotz der Krise stellten sich die Bosse zuletzt mehrfach deutlich hinter Bosz, mit dem sie eigentlich gerne langfristig weiterarbeiten wollen. „Das ist natürlich gut für einen Trainer“, sagte Bosz: „Wir trinken jede Woche zusammen Kaffee und reden über alles, was mit Fußball zu tun hat. Dieser Austausch hilft uns, damit es keine Überraschungen gibt.“

Auch Gladbachs Marco Rose geht angeschlagen in das Duell

Nachdem sich Gladbach und Leverkusen in den Vorjahren erbitterte Duelle um dem letzten Champions-League-Rang geliefert haben, trifft nun der Neunte auf den Sechsten. Und beide Trainer sind trotz der ständigen und vehementen Treuebekundungen ihrer Bosse durchaus angeschlagen.

Derjenige, der am Samstag auch noch verliert, könnte ein echtes Problem haben. „Marco ist ein super Kollege“, sagte Bosz über Marco Rose und ergänzte schmunzelnd: „Trotzdem hoffe ich, dass er am Samstag einen schwierigen Tag hat. Danach darf er von mir aus alles gewinnen.“ (sid/dpa)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.