Nach Frankfurt-Aus nur noch Bayer dabei Jetzt will Havertz den Abschieds-Titel

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Superstar Kai Havertz von Bayer Leverkusen wird heftig vom englischen Premier-League-Klub FC Chelsea umworben. Mit dem Werksklub steht er nun im Viertelfinale der Europa League.

Leverkusen – Noch drei Spiele bis zum großen Coup! 33 Tage nach dem verloren Pokalfinale gegen die Bayern ist Leverkusen erfolgreich in die die letzte Titel-Mission der laufenden Saison gestartet, steht nach souveräner Leistung beim 1:0 im Achtelfinal-Rückspiel gegen den schottischen Traditionsklub Glasgow Rangers im Viertelfinale der Europa League.

Unmittelbar vor der Haustür kann die Werkself nun beim Finalturnier in NRW die 27 Jahre andauernde Titel-Durststrecke beenden – und sich über den „Umweg“ Europa-League-Triumph sogar noch die Teilnahme an der Königsklasse sichern. Am Montag (21 Uhr, DAZN) geht's nun in Düsseldorf gegen das italienische Schwergewicht Inter Mailand. „Es ist hopp oder top. Wir wissen, dass es ein schwerer Gegner ist und schauen, dass wir dieses Spiel gewinnen und in den Flow kommen, um vielleicht etwas Großes zu gewinnen“, sagte Bayer-Kapitän Lars Bender (31).

Bayer Leverkusen bucht Viertelfinale der Europa League

Prickelnde Europapokal-Stimmung mochte bei sommerlich-schwülen Temperaturen in der Leverkusener Arena freilich nicht aufkommen – weil sowohl die Bayer-Anhänger als auch die für ihre Stimmgewalt berüchtigten Schotten-Fans draußen bleiben mussten. Emotional wurde es dennoch: Beide Teams sowie Referee Danny Makkelie (37) aus den Niederlanden und seine Assistenten gingen vor dem Anpfiff geschlossen auf die Knie, um sich mit der „Black Lives Matter“-Bewegung zu solidarisieren.

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Die Spieler von Bayer Leverkusen und der Glasgow Rangers gingen aus Solidarität mit der „Black Lives Matter“-Bewegung vor dem Anpfiff des Achtelfinal-Rückspiels der Europa League geschlossen auf die Knie.

Er sendete ihm Vorschläge für Spieler-Transfers: Bayer Leverkusens Coach Peter Bosz nahm Fan auf dreiwöchige Reise mit – und verhalf ihm zu Liverpool-Job.

Bayer-Coach Peter Bosz (56) musste unterdessen ohne Nadiem Amiri (23) auskommen, der Nationalspieler hatte sich nach einem Kontakt mit einer infizierten Person im privaten Umfeld vorsorglich eine Woche in häusliche Corona-Quarantäne begeben. Ebenfalls nicht dabei: die gelbgesperrten Kerem Demirbay (27) und Mitchell Weiser (26) sowie der angeschlagene Karim Bellarabi (30). Dafür unter anderem in der Startelf: Mega-Talent Florian Wirtz (17).

Für Superstar Kai Havertz (21), der intensivst vom englischen Spitzenklub FC Chelsea umworben wird, war es derweil wohl bis auf Weiteres der letzte Auftritt als Leverkusen-Profi in der BayArena. Vor zehn Jahren war der Edeltechniker aus der Jugend von Alemannia Aachen nach Leverkusen gewechselt – und kann heute 149 Pflichtspiele für die Profis (45 Tore, 31 Assists) vorweisen.

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Superstar Kai Havertz von Bayer Leverkusen wird heftig vom englischen Premier-League-Klub FC Chelsea umworben. Mit dem Werksklub steht er nun im Viertelfinale der Europa League.

Ein Wechsel auf die Insel hakt wohl nur noch an der Ablöse. Für die meisten Bayer-Fans an den heimischen Bildschirmen dürfte die Partie – trotz fehlender Kulisse – daher durchaus dennoch ein emotionales Erlebnis gewesen sein.

Ex-Weltstar Steven Gerrard zu Gast in Leverkusen

Die Schotten, die bereits im Hinspiel bei Bayers 3:1-Erfolg spielerisch klar die unterlegene Mannschaft waren, wehrten sich in der BayArena mit Händen und Füßen. Ex-Weltstar und Liverpool-Legende Steven Gerrard (40) hatte seine Schützlinge für das eigentlich aussichtslose Unterfangen definitiv ordentlich heißgemacht.

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Am Ende half es allerdings nichts: Die Werkself hatte das Geschehen auf dem Rasen von Beginn an im Griff, ließ Ball und Gegner clever laufen. Am nächsten dran am Torerfolg war Havertz mit einem Lattenschuss (16. Minute), später vergab der Superstar frei stehend vor dem Tor eine weitere dicke Möglichkeit (22.). Am Ende ging es mit dem 0:0 in die Kabinen.

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Bayer Leverkusens Kai Havertz (M.) vergab in der 22. Minute des Achtelfinal-Rückspiels der Europa League gegen die Glasgow Rangers die dicke Möglichkeit zur Führung.

Nach dem Seitenwechsel brachte Bayer dann auch Zählbares auf die Anzeigetafel: Charles Aránguiz schickte Moussa Diaby auf die Reise, der das Leder humorlos zum 1:0 unter die Latte knallte (51.). Erneut Havertz versiebte kurz darauf seine dritte große Chance des Abends (54.). Erst in der 71. Minute kamen die Schotten mal gefährlich vors Bayer-Tor, Edmond Tapsoba klärte den wuchtigen Kopfball von Alfredo Morelos auf der Linie. Danach hatte Leverkusen wieder alles im Griff – und brachte die knappe Führung letztlich souverän ins Ziel. Nun beginnt für Bayer mit dem Viertelfinale am Montag die Titel-Crunchtime!

Eintracht Frankfurt verpasst Euro-Wunder gegen FC Basel

Beim Finalturnier in NRW muss Bayer die deutschen Fahnen nun alleine hochhalten. Nach dem VfL Wolfsburg verabschiedete sich am späten Donnerstagabend mit Eintracht Frankfurt auch der zweite von drei deutschen Vertretern in der Europa League.

Nach dem 0:3 im Hinspiel vor der Corona-Pause hätte Frankfurt gegen den FC Basel ein Wunder gebraucht, das geriet für die Hessen allerdings zu keiner Zeit in greifbare Nähe. Am Ende unterlag Frankfurt durch ein spätes Tor des Ex-Mainzers Fabian Frei (88.) mit 0:1 in der Schweiz.

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