Pokal-Halbfinale Kuriose Hintergrundgeräusche nerven TV-Zuschauer, Sportschau reagiert

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Die Leverkusener durften bereits nach elf Minuten über das 1:0 von Moussa Diaby jubeln.

Völklingen – So ein Pokal-Halbfinale bringt eigentlich immer eine ganz besondere Atmosphäre mit sich. Erst recht, wenn mit dem 1. FC Saarbrücken zum ersten Mal ein Viertligist in die Vorschlussrunde eingedrungen ist. 

Doch am Dienstagabend kam alles ganz anders...

1. FC Saarbrücken – Bayer Leverkusen: Was rauschte da im Hintergrund?

Die Fans der Saarländer mussten das größte Spiel der jüngeren Vereinsgeschichte gegen Bayer 04 Leverkusen in Völklingen aufgrund der Corona-Pandemie im Fernsehen verfolgen – und so war es natürlich still im Hermann-Neuberger-Stadion. 

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Direkt zu Beginn beschwerten sich einige Zuschauer darüber, dass man im DFB-Pokal nun sogar Vogelgezwitscher höre.

Noch mehr Fans wunderten sich über ein kurioses Hintergrundrauschen in der Fernsehübertragung bei ARD und Sky. Auf Twitter witzelten Zuschauer über einen Rasenmäher während des Spiels oder einen Hubschrauber. 

Die Sportschau meldete sich daraufhin zu Wort – und gab zu, machtlos gegenüber dem Rauschen zu sein. Das ARD-Format verriet allerdings die Quelle des nervigen Geräuschs: Stromgeneratoren. 

Bayer Leverkusen schnell in Führung

Auf dem Rasen gab sich Leverkusen gar keine Blöße und ging bereits nach elf Minuten durch Moussa Diaby in Führung. Regionalligist Saarbrücken hatte zuvor unter anderem die Bundesligisten Fortuna Düsseldorf und 1. FC Köln aus dem Wettbewerb geworfen.

Im Halbfinale war nun Schluss für das Ex-Team des früheren Köln-Kickers Dirk Lottner. Am Ende setzte sich Bayer souverän mit 3:0 durch (hier lesen Sie mehr).

Zweites Halbfinale zwischen FC Bayern München und Eintracht Frankfurt

Auf wen Leverkusen im Geister-Endspiel am 4. Juli im Berliner Olympiastadion trifft, entscheidet sich am Mittwochabend (20.45 Uhr, ARD/Sky) im zweiten Halbfinale zwischen dem FC Bayern und Eintracht Frankfurt.

Kerem Demirbay (26), der an allen drei Treffern beteiligt war, sagt: „Wir wollten unbedingt ins Finale, ich bin stolz darauf. Wir werden alles in die Waagschale werfen.“

Sportdirektor Rudi Völler (60) ist überzeugt: „Wir können dieses Jahr viel erreichen mit unserer jungen Mannschaft.“ Bayer steht erstmals seit 2009 im Pokal-Endspiel. (eha/mze)

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