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Havertz-Deal fix Chelsea schnappt sich Bayers Offensiv-Star: „Ich war so lange hier“

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Superstar Kai Havertz verlässt Bayer Leverkusen nach zehn Jahren und schließt sich dem englischen Top-Klub FC Chelsea an.

Leverkusen/London – Die monatelangen Spekulationen haben ein Ende, der Mega-Deal ist perfekt! Offensiv-Star Kai Havertz (21) wird Bayer Leverkusen nach zehn Jahren verlassen und schließt sich Premier-League-Klub FC Chelsea an. Am späten Freitagabend um exakt 21 Uhr verkündete der Werkself den Transfer als fix. Havertz wird zum teuersten deutschen Profi aller Zeiten!

Havertz, der auf der Insel einen Fünf-Jahres-Vertrag unterzeichnet hat, wählte zum Abschied durchaus emotionale Worte: „Ich war so lange hier und habe mit so vielen Menschen – mit Trainern, Mitspielern, Betreuern und Fans – wirklich wunderbare Dinge erlebt. Das legt man nicht einfach mit einem Trikottausch ab“, erklärte der Nationalspieler, für Bayer in 150 Profi-Spielen auf dem Platz stand (46 Tore, 31 Assists).

Über seinen neuen Klub sagte Havertz: „Ich bin sehr glücklich und stolz, hier zu sein. Für mich wird ein Traum wahr, für so einen großen Klub wie Chelsea zu spielen. Ich kann es nicht erwarten, alle Spieler und Trainer kennenzulernen.“ Leverkusens Coach Peter Bosz (56) hatte seine Hoffnungen auf eine weitere Zusammenarbeit schon einige Tage vorher offiziell begraben: „Ich erwarte nicht, dass Kai noch mal zurückkommt“, hatte der Niederländer gesagt.

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Havertz über seinen Abschied: „Ich möchte allen in Leverkusen, die mich in diesen zehn Jahren begleitet und unterstützt haben, von Herzen danken. Hier bin ich groß geworden, hier wurde ich erwachsen – als Fußballer und auch als Mensch. Aber jetzt sehe ich die Zeit gekommen, etwas Neues zu beginnen. Und auch darauf freue ich mich.“

Zu den Ablösemodalitäten ist offiziell bislang nichts bekannt. Zuletzt war aber über ein 100 Millionen Euro schweres Paket spekuliert worden – eine Sockel-Summe in Höhe von 70 bis 80 Millionen Euro sowie weitere Bonuszahlungen. Damit ist Havertz teuerster deutscher Spieler aller Zeiten – und der zweitteuerste Bundesliga-Export: Vor ihm liegt nur der Franzose Ousmane Dembelé (23), der im Jahr 2017 für 105 Millionen Euro von Borussia Dortmund zum FC Barcelona gewechselt war.

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Kai Havertz (l.) absolvierte 150 Spiele für die Profi-Mannschaft Bayer Leverkusens. Hier ist er bei seinem letzten Auftritt im Bayer-Dress zu sehen: beim 1:2 gegen Inter Mailand  im Viertelfinale der Europa League am 10. August.

Am Freitag war Havertz aus dem DFB-Teamquartier in Stuttgart abgereist und nach London zum Medizincheck geflogen. Anschließend unterzeichnete der siebenfache Nationalspieler sein neues Arbeitspapier beim Klub von Coach Frank Lampard (42). In London wird Havertz künftig mit seinen DFB-Kollegen Antonio Rüdiger (27) und Timo Werner (24) einen „deutschen Block“ bilden. Der neue Hoffnungsträger der „Blues“ wird zudem nicht mehr zur Nationalmannschaft zurückkehren, Bundestrainer Jogi Löw (60) wird im Nations-League-Spiel am Sonntag (20.45 Uhr, ZDF) in Basel gegen die Schweiz auf seinen Offensiv-Künstler verzichten.

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