Wieder ist Corona schuld Bayer-Star fällt für Europa-League-Achtelfinale aus

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Gegen die Glasgow Rangers wird Nadiem Amiri (2.v.r.) nicht wie hier, im Dezember 2019 gegen Hertha BSC, auf dem Platz mitmischen.

Leverkusen – Ausgerechnet vor dem Europa-League-Duell mit den Glasgow Rangers am kommenden Donnerstag (06. August, 18.55 Uhr/DAZN) musste Bayer 04 Leverkusen am Dienstag kurzfristig einen Ausfall vermelden. Nadiem Amiri (23) wird der Werkself für das Achtelfinal-Rückspiel nicht zur Verfügung stehen. Schuld ist – wie in diesem Jahr so häufig – die Corona-Pandemie.

Nadiem Amiri hatte privaten Corona-Kontakt

Nachdem der Nationalspieler am Samstag vergangener Woche einen kurzfristigen Corona-Kontakt im privaten Umfeld gehabt und in der Folge seinem Verein gemeldet hatte, trennte Bayer den deutschen Nationalspieler vorsorglich von der Trainingsgruppe des Profikaders.

Wegen des eigenständigen Hinweises und einer anschließenden Testung wäre dieser Schritt nicht zwingend gewesen, dennoch wurde Amiri vorerst für eine Woche in häusliche Quarantäne überführt. Dadurch wird der Offensivspieler seinen Klub gegen den schottischen Erstligisten aus Glasgow nicht unterstützen können.

Rudi Völler: „Nadiems Verhalten ist vorbildlich und wichtig“

Leverkusens Geschäftsführer Rudi Völler (60) sah in dem Handeln seines Spielers ein positives Zeichen: „Dieser Vorgang zeigt, dass unsere Hygiene-Maßnahmen greifen und die Spieler für die so bedeutsame Corona-Thematik sensibilisiert sind“, urteilte der Bayer-Boss.

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Das Verhalten des Amiris sei „vorbildlich und wichtig. Gerade wegen der derzeit wieder steigenden Infektionszahlen in Deutschland ist dies ein Beispiel für einen seriösen und verantwortungsvollen Umgang mit der Pandemie.“ (bl)

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