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Trostlos-Remis bei Werder Keine Bayer-Schützenhilfe für Rheinland-Rivale Köln

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Bayer Leverkusen und Exequiel Palacios (r.) verpassten bei Werder Bremen um Leonardo Bittencourt den erhofften Auswärtsdreier.

Bremen – Dieses Trostlos-Remis hat keinem wirklich weitergeholfen! Nach der mageren Nullnummer bei Werder Bremen hat Bayer Leverkusen am Samstagnachmittag (8. Mai) einen wichtigen Dreier im Kampf um die Europapokal-Teilnahme liegen lassen und tritt in der Bundesliga-Tabelle auf der Stelle. Bei den Bremern schrillen derweil weiterhin die Abstiegs-Alarmglocken.

  • Bayer Leverkusen mit Nullnummer bei Werder Bremen
  • Bayer verpasst wichtigen Dreier im Kampf um Europa League
  • Werder Bremen weiter in akuter Abstiegsgefahr

Immerhin: Coach Hannes Wolf (40) und die Werkself haben die Europapokal-Teilnahme weiter in eigener Hand. Rang fünf ist zumindest theoretisch noch drin – dafür allerdings müsste Eintracht Frankfurt in den verbleibenden drei Spielen noch Federn lassen. Rang sechs könnte bereits am nächsten Spieltag sicher eingetütet werden. Wenn denn die siebtplatzierten Gladbachern mitspielen.

Bayer Leverkusen mit Nullnummer bei Werder Bremen

Die Chance auf einen versöhnlichen Saisonabschluss hat Leverkusen also gewahrt. Beinahe hätte die Werkself an der Weser sogar noch spät über den Dreier gejubelt. Doch Wendell (27) ließ in der 81. Minute die große Chance auf den Siegtreffer liegen. „Es war ein sehr intensives Spiel, sie haben es uns sehr schwer gemacht. Wir hätten, glaub ich, einfach das Tor machen müssen“, meinte Bayer-Abwehrmann Jonathan Tah (25).

Eines ist derweil Fakt: Die Champions League ist für Bayer in der kommenden Saison definitiv nicht mehr möglich. Da der BVB zeitgleich 3:2 gegen RB Leipzig siegte, ist Rang vier angesichts von sieben Zählern Rückstand nicht mehr zu erreichen.

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Bayer Leverkusens Kerem Demirbay (l.) im Duell mit Werder Bremens Christian Groß. Die Werkself kam bei den Norddeutschen nur zu einer Nullnummer.

Auch beim Rheinland-Rivalen 1. FC Köln wird das Remis mit Ernüchterung zur Kenntnis genommen worden sein. Die Bremer (31 Zähler) haben als Tabellen-14. nun zwei Pünktchen Vorsprung auf Köln (29). Zudem holte Werder nach sieben Pleiten am Stück erstmals wieder einen Punkt. „Wir haben einen Punkt mehr. Und das erhöht die Chancen. Ich denke, dass keiner damit gerechnet hätte, dass wir gegen Leverkusen hier heute was holen“, sagte Werder-Stürmer Davie Selke (26).

„Wenn sie nötig sein sollte, dann nehmen wir sie mit. Aber ich glaube daran, dass wir es auch so schaffen“, sagte Kohfeldt über eine mögliche Relegation. Der Coach meinte zudem zu seiner Zukunft bestimmt: „Ich bin davon überzeugt, dass ich kommende Woche mit der Mannschaft nach Augsburg fahre.“

Werder und Coach Florian Kohfeldt (38) droht am Sonntag der Absturz auf den Relegationsplatz: Der FC (13.30 Uhr, gegen den SC Freiburg) und Hertha BSC (18 Uhr, gegen Arminia Bielefeld) könnten mit Siegen vorbeiziehen. Wohl nicht mehr mithelfen kann den Bremern im Saisonendspurt Eren Dinkci (19). Der Youngster sah nach einem Foul an Bayers Nationalspieler Nadiem Amiri (24) noch glatt Rot (90.+4) und dürfte für die verbleibenden zwei Spiele gesperrt werden.

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