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Nach HSV-Flucht Schweinsteiger wechselt ausgerechnet zu diesem Klub

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Tobias Schweinsteiger arbeitete beim HSV mit Dieter Hecking zusammen.

Nürnberg – Beim Hamburger SV ging es für ihn nicht weiter. Nach einem enttäuschenden Jahr als Co-Trainer beim HSV brach Tobias Schweinsteiger (38) seine Zelte an der Elbe ab. Perspektivisch hatte der Weltmeister-Bruder eh andere Ziele: „Wenn ich die Lizenz habe, ist es mein klares Ziel, als Chef-Trainer zu arbeiten.“ Dem Ziel ist Schweinsteiger bei seinem neuen Arbeitgeber nicht näher gekommen.

Tobias Schweinsteiger: Abgang von Dieter Hecking und keine Zusammenkunft mit Daniel Thioune

Die Saison beim Hamburger SV verlief für Dieter Hecking (55) und seinen Co-Trainer Tobias Schweinsteiger nicht wie geplant. Statt einen nach der Hinrunde beinahe sicher geglaubten Aufstieg einzutüten, reichte es erneut nur für Platz vier. Schweinsteiger kann seiner Station jedoch etwas Positives abgewinnen: „Für mich persönlich war es allerdings eine sehr lehrreiche Zeit.“ 

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Nun folgt Schweinsteiger seinem Lehrmeister zu Liga-Konkurrent Nürnberg, wo Hecking den Posten des Sportvorstands besetzt. Beim FCN komplettiert er das Gespann rund um Cheftrainer Robert Klauß (35). Wie schon beim HSV übernimmt Schweinsteiger die Rolle des Co-Trainers. Eine Rolle, die ihm auch beim HSV angeboten worden war. Allerdings konnten sich Neu-Coach Daniel Thioune (46) und der 38-Jährige nicht über eine Kompetenzverteilung einigen. „Die Gespräche mit Daniel haben leider ergeben, dass ich mich in der Rolle nicht hundertprozentig wohlgefühlt hätte“, sagte Schweinsteiger dem „Hamburger Abendblatt“.

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Pikant: In der vergangenen Saison waren der Hamburger SV und der 1. FC Nürnberg aneinandergeraten, weil der Club in der Affäre um Bakery Jatta Protest gegen die Spielwertung (Nürnberg verlor 0:4) eingelegt und Ermittler eingeschaltet hatte. Hecking hatte sich hinter seinen Spieler gestellt und neben Karlsruhe, Bochum (auch sie hatten Protest eingelegt) auch Nürnberg harsch kritisiert. „Ich habe noch nirgends gelesen, dass sich irgendeiner entschuldigt hat bei ihm. Da ist gar nichts gekommen bis jetzt. Das finde ich unmöglich.“ Künftig werden beide für den Club arbeiten. (jpg)

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