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Nationalspieler entschuldigt sich Rüdiger sorgt mit Instagram-Klick für Wirbel

Rüdiger (1)

Antonio Rüdiger im Oktober beim Länderspiel gegen die Schweiz in Köln. Jetzt sorgte er für Instagram-Wirbel.

London – Nationalspieler Antonio Rüdiger (27) hat sich für einen brisanten Social-Media-Fehltritt entschuldigt. Der Abwehrspieler des FC Chelsea hatte bei Instagram einen Beitrag des früheren Käfig-Kampf-Weltmeisters Khabib Nurmagomedow (32) aus Dagestan gelikt, bei dem das Foto des französischen Präsidenten Emmanuel Macron (42) mit einem Stiefelabdruck im Gesicht versehen war und Flüche gegen Macron abgelassen wurden.

Auch Mesut Özil setzte ein Like unter den Beitrag

Der abgetretene UFC-Champion hatte dem Staatsoberhaupt nach den Terror-Attacken von Paris vorgeworfen, „mehr als 1,5 Milliarden gläubige Muslime“ beleidigt zu haben. Macron hatte zuvor von „islamistischen Terror-Angriffen“ gesprochen. Weil Rüdiger diesen Post auf Instagram – ebenso übrigens wie auch Mesut Özil (32) - mit einem „Gefällt mir“ versah, musste er sich nun erklären.

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„Das war ein Fehler. Natürlich sollte man keine Beiträge liken, die in Sprachen verfasst sind (ursprünglich in Kyrillisch - die Red.), die man gar nicht versteht. Ich lehne jede Art von Gewalt ab und möchte mich deshalb klar von diesen Inhalten distanzieren“, sagte Rüdiger der Bild: „Ich entschuldige mich für dieses Like, das ich deshalb inzwischen auch wieder zurückgezogen habe. Denn solche Inhalte wie in diesem Instagram-Beitrag unterstütze ich natürlich überhaupt nicht.“

Wenn es ein übergeordnetes Thema in seinem Leben gebe, „dann ist es der Kampf gegen Gewalt und Rassismus, den ich auch selbst erfahren habe. Glaubt es mir, dass ich diesen Weg aus tiefstem Herzen auch weiterhin gehen werde“, sagte Rüdiger.

Er wolle klar stellen, dass er „überzeugt gläubig“ sei, aber auch ein entschiedener Gegner von Gewalt. „Solche Inhalte wie in diesem Instagram-Beitrag unterstütze ich natürlich überhaupt nicht.“ In einem Gespräch mit DFB-Direktor Oliver Bierhoff (52) habe er die Sache aus der Welt geschafft. Dem 35-maligen Nationalspieler drohen demnach keine Konsequenzen. Für den anstehenden Länderspiel-Dreierpack hat Joachim Löw des Chelsea-Profi nominiert. (msw/sid)

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