Nullnummer bei Roten Teufeln Zumindest ein Detail freut die Viktoria

Kleefisch-Viktoria

Viktorias Mittelfeldspieler Kai Kleefisch setzt sich im Kopfballduell gegen Kaiserslauterns Anil Aydin durch.

Kaiserslautern – In der Nachspielzeit wurde es noch einmal richtig dramatisch: Surm-Routinier Albert Bunjaku (37) hatte für die Viktoria Köln den Sieg auf dem Fuß, der Angreifer scheiterte aber an der Abwehrwand des 1. FC Kaiserslautern. Auf der anderen Seite rettete der eingewechselte Bernard Kyere vor dem einschussbereiten Marvin Pouiré. So blieb es bei einem torlosen Remis auf dem Betzenberg.

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Trainer Pavel Dotchev (55) analysierte: „Ich bin zufrieden. Die Mannschaft hat hervorragend verteidigt. Leider haben wir es vorne nicht geschafft, uns zu belohnen. Auf den kleinen Schritt kann man aufbauen.“

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In einer intensiven Partie mit vielen Zweikämpfen ohne große spielerische Höhepunkte war die Viktoria die technisch bessere Mannschaft, jedoch fehlte in der Offensive die Durchschlagskraft.

Viktoria Köln: Mike Wunderlich trifft nur die Latte

Zweimal hatte Mike Wunderlich die Führung der Kölner auf dem Fuß, einmal scheiterte der Viktoria-Kapitän mit einem Lattenschuss, das andere Mal entschärfte Torwart Avdo Spahic aus dem Winkel.

Auf der anderen Seite konnten die Höhenberger eine Baustelle schließen. Im Jahr 2020 war das Dotchev-Team zusammen mit Waldhof Mannheim (je 29 Gegentore) die Schießbude der 3. Liga, auf dem Betzenberg zeigte sich die Defensive nun aber konsequenter.

„Der Gegner brauchte nicht viel machen, um gegen uns ein Tor zu erzielen. Wir mussten in der Viererkette auch immer wieder umstellen. Das war unser großes Manko. Daran haben wir in der kurzen Pause gearbeitet“, erklärte Dotchev.

Dotchev-Kaiserslautern

Viktorias Trainer Pavel Dotchev musste in Kaiserslautern mit einem 0:0 zufrieden sein.

Auch in Halbzweit zwei blieb das Geschehen auf dem Rasen überschaubar. Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Lediglich Viktoria-Mittelfeldmann Kevin Holzweiler hatte die Mega-Möglichkeit zur Führung.

Viktoria Köln verpasste, den entscheidenden Stich zu setzen

Die Viktoria versuchte es in der Schlussviertelstunde mit Timmy Thiele und Albert Bunjaku als neues Sturm-Duo, aber auch die beiden ehemaligen „Roten Teufel“ schafften es nicht den entscheidenden Stich zu setzen.

Da es das erste Spiel ohne Gegentor seit dem 18. Oktober 2020 (1:0 beim SV Meppen) für die Viktoria gab, konnte sich Dotchev zumindest über den Teilerfolg freuen.

„Wir haben nur wenig zugelassen. Es ist wichtig, mal wieder ohne Gegentor geblieben zu sein. Das ist gut für die Abwehr und unseren Torwart“, bilanzierte Viktorias Abwehrchef Maximilian Rossmann. (fne)

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