Vandalismus und Pyro-Offensive Polizei-Alarm vor Drittliga-Abstiegs-Krimi

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Der Mannschaftsbus des 1. FC Kaiserslautern wurde in der Nacht auf Samstag (4. April) von vermeintlichen Fans des VfB Lübeck beschmiert.

Lübeck – Beim Duell der beiden Abstiegskandidaten VfB Lübeck und 1. FC Kaiserslautern ging es am Samstag (10. April) in der 3. Liga um viel. So viel, dass bei einigen „Fans” im Vorfeld die Sicherungen durchbrannten.

  • 3. Liga: Abstiegskampf zwischen VfB Lübeck und 1. FC Kaiserslautern
  • Mannschaftsbus des FCK mit Farbe besprüht
  • VfB Lübeck entschuldigt sich über Twitter

So wurde der Mannschaftsbus der Gäste aus der Pfalz von vermeintlichen Lübecker Unterstützern besprüht. Nun ermittelt die Polizei.

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3. Liga: Sachschaden und Feuerwerkskörper vor Abstiegsduell

Zusätzlich zum Vandalismus vor der Lübecker Musik- und Kongresshalle, wo das Team-Gefährt der Lauterer geparkt war, machten es sich die Lübecker Chaoten zur Aufgabe, vor dem Hotel des Gegners ein Feuerwerk abzufackeln. 

Mehrfach wurde demnach die Brandmeldeanlage der Unterkunft ausgelöst. Zuletzt musste sogar die Feuerwehr ausrücken.

VfB Lübeck entschuldigt sich bei 1. FC Kaiserslautern für Verhalten der „Störer”

Am Samstag entschuldigten sich die Hanseaten bei ihren Gästen über Twitter für „Beschädigungen und Störungen der Nacht”. Dabei distanzierte sich der Drittligist von den Tätern, die „wohl glaubten, im Namen unseres VfB zu handeln”. Der aktuell 19. der 3. Liga stellte klar: „Das ist nicht unser Stil. Abstiegskampf wird auf dem Feld ausgetragen”.

Die Pfälzer nahmen es gelassen. „Wir sind heiß auf das heutige Spiel in Lübeck! Da lassen wir uns auch nicht von dem nächtlichen Feuerwerk (2.25 Uhr) und dem späteren mehrmaligen Feueralarm (4.25 Uhr) im Mannschaftshotel stören. Was zählt ist auf dem Platz“, twitterte der Traditionsklub.

1:1-Remis im Zündstoff-Duell in Lübeck

Das Zündstoff-Duell endete 1:1. Für die Roten Teufel war es am 31. Spieltag bereits das 16. Unentschieden in dieser Saison. Lübecks Cyrill Akono erzielte nach 31 Minuten die verdiente Führung für die Gastgeber. Der zur Pause eingewechselte Daniel Hanslik traf zum 1:1-Endstand (54.). (bl)

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