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Nach 13 Jahren PauseEx-FC-Coach Stanislawski zurück im Fußball-Zirkus

Holger Stanislawski in Jacke und Pullover des 1. FC Köln.

Copyright: imago sportfotodienst

Holger Stanislawski war in der Saison 2012/13 Trainer des 1. FC Köln.

Große Überraschung! Ein ehemaliger Trainer des 1. FC Köln kehrt auf die Fußball-Bühne zurück.

In Köln kann man sich an seinen Namen noch gut erinnern: Holger Stanislawski (56). Im Mai 2013 kam es zur Vertragsauflösung mit dem 1. FC Köln, weil das Team als Fünfter der Tabelle den Sprung nach oben nicht schaffte.

Anschließend kehrte er dem Fußball für 13 Jahre den Rücken und baute sich in Hamburg eine Existenz als Unternehmer auf, eröffnete in seiner Heimatstadt einen Rewe-Markt. Nun aber steht das Idol des St. Pauli (275 Spiele) vor einem aufsehenerregenden Comeback!

Ein Regionalligist will hoch hinaus

Sein neuer Job ist aber nicht bei einem Top-Klub. Stattdessen engagiert sich Stanislwaski als sportlicher Berater für den Viertligisten SV Drochtersen/Assel, der etwa 45 Kilometer nordwestlich von Hamburg beheimatet ist.

Mit seiner umfassenden Expertise soll er dort den Aufbau professionellerer Abläufe unterstützen und das ambitionierte Vorhaben verwirklichen: den Sprung in die 3. Liga. Das berichtet „Bild“.

Und die meinen es in Niedersachsen richtig ernst. Drochtersen/Assel beendete die letzte Spielzeit als Vize-Meister der Regionalliga Nord, direkt hinter dem SV Meppen. Schon 2018 machte der Verein von sich reden, als er im DFB-Pokal dem FC Bayern in der ersten Runde ein enges Match lieferte und nur knapp mit 0:1 unterlag.

Hinter diesem Vorhaben steht die treibende Kraft Rigo Gooßen (66), ein Unternehmer und Gönner, der dem Verein seit mehr als 40 Jahren als Präsident vorsteht. Sein klares Ziel: der Aufstieg in den bezahlten Fußball.

Fünf Millionen Euro fließen in den Stadionausbau, damit die Zuschauerzahl von 3000 auf über 5000 anwächst. Das ist eine Vorgabe des DFB für die 3. Liga. Die Mannschaft wird ebenfalls aufgerüstet: Kürzlich wurde Tom Sanne (22), ein früherer Angreifer des HSV, unter Vertrag genommen. Während Stanislawski seine unternehmerischen Tätigkeiten beibehält, gilt er als entscheidender Faktor für den angestrebten Triumph.

Gerüchte um eine Rückkehr von Stanislawski gab es in den letzten Jahren immer wieder. Eine Anfrage vom damaligen Bundesligisten Darmstadt 98 lehnte er 2016 ab. Auch beim Drittligisten Waldhof Mannheim soll es vage Anfragen gegeben haben. Er hat ein Comeback aber nie komplett ausgeschlossen. 2023 sagte er: „Ich würde niemals nie sagen. Es bleibt immer ein Restprozent. Wenn etwas Interessantes dabei ist, würde ich mich schon damit auseinandersetzen.“ (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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