Ex-Kölner im Nürnberg-Horror Aufgebrachte Ultras wollten Mannschaftsbus abfangen

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Johannes Geis (l.), Nikola Dovedan und Asgar Sörensen nach der 0:2-Niederlage am 31. Januar 2021 in Sandhausen.

Nürnberg – Der 1. FC Nürnberg ist seit seinem Abstieg aus der Bundesliga im Sommer 2019 nicht mehr als ein Kellerkind in der 2. Bundesliga. Am Sonntag, 31. Januar 2021, kam es zum nächsten Tiefschlag.

  • 1. FC Nürnberg verlor mit 0:2 beim SV Sandhausen
  • Nur zwei Punkte auf Relegationsplatz
  • Ultras wollten Mannschaftsbus abfangen

In der vergangenen Saison schaffte es der Club gerade so in die Relegation auf Platz 16, rettete sich dort in der letzten Aktion des Rückspiels gegen den FC Ingolstadt durch die Auswärtstorregel.

Nürnberger Ultras wollten Mannschaftsbus abfangen

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Und auch in dieser Saison scheint es nicht wirklich besser zu werden. Der FCN um Johannes Geiss, der 2019 noch beim 1. FC Köln spielte, steht mit 20 Punkten auf Rang 14, hat nur zwei Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz.

Am Sonntag verloren die Nürnberger bei Verfolger SV Sandhausen, die dadurch auf Platz 16 gesprungen sind. Es war die vierte Niederlage in Folge: Nürnberg im freien Fall!

Die Nürnberger Fans wollten deshalb am Sonntagabend den Mannschaftsbus der Nürnberger abfangen. Rund 60 Menschen, „mutmaßlich Angehörige der Nürnberger Ultraszene“, warteten am Vereinsgelände.

Die Einsatzkräfte „drängten die aufgebrachten Männer zurück“, hieß es: „In der Folge versuchten mehrere Personen, gewaltsam durch die Absperrung zu gelangen.“ Die Polizei nahm drei Personen fest, die Polizisten angegriffen beziehungsweise beleidigt hatten, führte rund 20 Identitätsfeststellungen durch und leitete Ermittlungsverfahren ein. Menschen wurden bei dem Vorfall der Polizei zufolge nicht verletzt. (tsc/dpa)

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