Nach HSV-Aus Neuer Job in Aussicht: Hecking soll Traditionsklub retten

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Beim Hamburger SV war für Dieter Hecking nach einem Jahr Schluss. Zur neuen Saison winkt aber schon der nächste Job.

Nürnberg – Im vergangenen Sommer verpflichtete der Hamburger SV Dieter Hecking (55) als großen Hoffnungsträger bei der Mission Aufstieg – umso größer war die Enttäuschung über die erneut vergeigte Bundesliga-Rückkehr des einstigen Liga-Dinos.

Kurz nach Saisonende war Heckings einjährige Etappe in Hamburg schon wieder beendet, doch für die kommende Spielzeit steht dem Trainer offenbar schon ein neuer Job in Aussicht.

Ex-HSV-Trainer Dieter Hecking Kandidat als Sportvorstand beim 1. FC Nürnberg

Laut übereinstimmenden Medienberichten, soll Hecking vor einem Engagement beim 1. FC Nürnberg stehen. Der Club rettete sich am Samstag in der Relegation in letzter Sekunde vor dem Absturz in die 3. Liga (hier lesen Sie mehr). Sportvorstand Robert Palikuca (42) musste zuvor seinen Hut nehmen, Trainer Jens Keller (49) flog schon vor den Relegationsspielen gegen den FC Ingolstadt.

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Nun hat Nürnberg Hecking im Visier. Allerdings nicht in bisher bekannter Rolle als Trainer, sondern als Palikuca-Nachfolger im Vorstand. Zieht Hecking demnächst im Hintergrund die Fäden? Angeblich soll der ehemalige Nürnberg-Coach (2009 bis 2012) bereits grundsätzliche Bereitschaft signalisiert haben.

Vorstandsjob in Nürnberg wäre Dieter Heckings erste Anstellung abseits der Trainerbank

Zwar würde Hecking reichlich Erfahrung mitbringen, der Job fernab der Trainerbank wäre für ihn allerdings Neuland. Beim HSV war Hecking angeblich nicht mit dem Konzept für die kommende Saison einverstanden (hier lesen Sie mehr). „Ich möchte den Verantwortlichen auch die Möglichkeit geben, in der Nach-Corona-Zeit und unter veränderten Bedingungen die nun nötigen Schritte zu gehen“, sagte er bei seinem Abschied.

In Nürnberg könnte Hecking nun selbst die Verantwortung übernehmen und am passenden Konzept mitarbeiten. Auch wenn Nürnberg im zweiten Zweitliga-Jahr und nach der Corona-Krise ebenfalls finanzielle Einschnitte drohen, könnte die neue Aufgabe Hecking dazu motivieren, nun doch einen taumelnden Traditionsklub mit geringeren Mitteln in der 2. Bundesliga zurück auf Kurs zu bringen. (bc)

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