Stimmen zum FC-Remis in Bremen Kapitän Czichos: „Klar sah das nicht schön aus“

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Rafael Czichos trug nach Timo Horns Auswechslung die Kapitänsbinde in Bremen.

Bremen – Der 1. FC Köln hat bei Werder Bremen nur 1:1 gespielt, ist nun saisonübergreifend seit 17 Spielen sieglos.

Offensiv waren die Kölner die kompletten 90 Minuten harmlos, den Treffer für den FC erzielte deshalb auch ein Werderaner: Niklas Moisander per Eigentor nach einem Duda-Freistoß.

Kurz vor Schluss gab es dann den fast schon obligatorischen Elfmeter gegen den FC (hier geht es zu den Noten für den 1. FC Köln), nachdem Bornauw im Strafraum den Ball an die Hand bekam.

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Die Stimmen zur Partie des 1. FC Köln beim SV Werder Bremen

FC-Verteidiger und Aushilfskapitän Rafael Czichos: „Unser Matchplan ist bis zum Elfmeter aufgegangen. Wir haben wenig zugelassen, klar sah das nicht schön aus. Wir wussten, dass Werder spielstark ist, das wollten wir verhindern. Wenn du so einen Elfmeter bekommst, dann macht das was mit der Mannschaft, aber wir haben den Punkt mitgenommen.“

FC-Rechtsverteidiger Marius Wolf: „Wenn du so ein Spiel gewinnst, ist scheißegal, wie. Wir müssen uns allgemein cleverer anstellen. In der ersten Minute das darf uns nicht passieren, irgendwer ruft 'Torwart' und ich sehe Mbom im Rücken nicht. Auch der Elfmeter darf uns so nicht immer passieren.“

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Leonardo Bittencourt jubelte nach seinem Tor zum 1:1 mit Josh Sargent.

Werder-Torschütze und Ex-FC-Kicker Leonardo Bittencourt: „Wir haben uns schwer getan, Köln stand sehr sehr tief. Das ist die erste Mannschaft in dieser Saison, die so tief gegen uns stand. Wir haben einfach nicht die Mittel gefunden. Wir haben in der Halbzeit gesagt, wenn Köln gefährlich wird, dann nur über Standards. Und das war auch dann auch so. Bitter. Aber dann wurde es gut. Am Ende holen wir einen Punkt, ich glaube da wäre mehr drin gewesen.“

FC-Trainer Markus Gisdol: „Mit Ball habe ich schon bessere Spiele von uns gesehen. Wir wollten Bremen den Ball geben, weil sie damit Schwierigkeiten haben. Aber gegen den Ball haben wir das gut gemacht und wenn der Elfer nicht passiert, kann das reichen. Die Mannschaft ist willig, sie läuft viel. Wir sehnen uns nach dem Sieg, wenn wir so weitermachen, werden wir ihn auch erzwingen.“

Werder-Trainer Florian Kohfeldt: „Ich bin froh, dass wir heute kein Tor aus dem Spiel kassiert haben. Wir haben nur eine halbe Chance zugelassen. Wir hätten zu null gespielt, so wie wir verteidigt haben. Unsere Chancenausbeute – damit bin ich nicht zufrieden. Aus unserer Überlegenheit haben wir es nicht geschafft, vors Tor zu kommen. Dementsprechend hätten wir mehr aus dem Spiel machen können. Es war überraschend, dass Köln sich so tief reinstellt. Die Reaktion nach dem 0:1 war gut. Der Punkt ist zu wenig, so wie der Spielverlauf war.“

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