„Wir hören aus Bremen…“  Gisdol macht FC-Profis heiß auf Werder

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FC-Trainer Markus Gisdol unter der Woche am Geißbockheim. Er wartet seit März auf seinen 50. Bundesliga-Sieg.

Köln/Bremen – „Wir hören aus Bremen, dass sie erwarten, uns zu schlagen…“

So Trainer Markus Gisdol (51) vor dem Auswärtsspiel des 1. FC Köln beim SV Werder Bremen am Freitagabend (20.30 Uhr, DAZN). Falls die FC-Profis zusätzlich zur 1:6-Klatsche an der Weser vom 27. Juni noch eine kleine Motivationsspritze brauchten, dürfte sich das nun erledigt haben!

Florian Kohfeldt: Werder Bremen gegen 1. FC Köln kein Favorit

Nach den Punktgewinnen gegen Frankfurt (1:1) und in Stuttgart (1:1) sowie der guten Leistung beim 1:2 gegen Bayern ist Köln in Bremen keinesfalls klarer Außenseiter – auch wenn Werder in der Tabelle mit neun Punkten aus sechs Partien deutlich besser dasteht. Gisdol: „Bremen ist ergebnismäßig gut gestartet.“

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Sein Werder-Kollege Florian Kohfeldt (38) ist trotz zuletzt fünf Bundesliga-Spielen in Serie ohne Pleite bemüht, die Rufe nach einem Pflichtsieg gegen Köln verstummen zu lassen: „Das macht mich schon wieder kribbelig, denn das ist einfach Quatsch. Uns stehen ganz harte 90 Minuten bevor."

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Werder-Trainer Florian Kohfeldt und der Ex-FC-Star Leonardo Bittencourt (M.) holten am 6. Spieltag der Bundesliga ein 1:1 bei Eintracht Frankfurt.

Er bremst die steigende Erwartungshaltung im Umfeld. „Ich bin super gerne Favorit, denn das bedeutet, dass sehr viel von einem selber abhängt, ob man ein Spiel gewinnt oder nicht“, sagt Kohfeldt im Vorfeld der Partie, ergänzt allerdings direkt: „Das kann ich vor dem Köln-Spiel aber nicht sagen. Ich möchte stattdessen sehr deutlich darauf hinweisen, dass es alles andere als nur an uns hängt. Es wäre vermessen, zu sagen: Wenn wir auf 100 Prozent kommen, dann schlagen wir den 1. FC Köln.“

Markus Gisdol will mit 1. FC Köln endlich in Führung gehen

Für FC-Coach Gisdol geht es „in erster Linie darum, weiter stabil Fußball zu spielen und auf dem Weg zu bleiben, den wir eingeschlagen haben“.

Was sich der Kölner Cheftrainer sehnlichst wünscht: endlich mal eine Führung! An den ersten sechs Spieltagen liefen seine Jungs jeweils einem Rückstand hinterher, konnten diesen nur gegen Frankfurt und in Stuttgart noch ausgleichen.

Gisdol sagt: „Uns würde es sicherlich in die Karten spielen, auch mal in Führung zu gehen. Das würde einiges leichter machen. Wir brauchen aber auch die notwendige Geduld, vor allem auswärts.“

Er fordert: „Jeder muss sich so vorbereiten und ins Spiel arbeiten, wie wir es gegen Bayern gemacht haben. Dort habe ich eine sehr stabile Mannschaft gesehen.“

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1. FC Köln mit Startelf-Änderungen gegen Werder Bremen?

Trotz des ansprechenden Auftritts gegen den Rekordmeister könnte Gisdol seine Startelf etwas umbauen: „Auch nach einer guten Leistung denkt man über ein, zwei, drei Positionen nach – wer passt vielleicht besser zum nächsten Gegner? Aber es wird sicherlich nicht die große Rochade geben, die ist nicht notwendig. Uns tut es gut, wenn wir uns weiter finden.“

Möglich, dass Noah Katterbach (19) für Jannes Horn (23) auf die Linksverteidiger-Position rückt. Für den Gewinner der goldenen Fritz-Walter-Medaille wäre es der erste Einsatz von Beginn an diese Saison.

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