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„Einen Tick mehr Geilheit“Die FC-Stimmen zur 0:1-Niederlage in Wolfsburg

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Trotz der Niederlage war Coach Markus Gisdol mit der Leistung seines 1. FC Köln beim VfL Wolfsburg einverstanden.

Wolfsburg – Unter dem Strich war es „eine dreckige Niederlage“, die den 1. FC Köln am Samstag (3. März 2021) beim VfL Wolfsburg weiter auf Abstiegskurs setzte. Klar, dass nach Abpfiff die Nerven angespannt waren, hatte die Gisdol-Elf doch einen guten Auftritt in Wolfsburg geboten und war schlussendlich nicht belohnt worden.

  • 1. FC Köln verliert gegen VfL Wolfsburg
  • Josip Brekalo macht das entscheidende 1:0
  • Rafael Czichos spricht nach Abpfiff von einer dreckigen Niederlage

Es war ein mutiger Auftritt, der dem 1. FC Köln unter dem Strich aber nichts gebracht hat.

Stimmen zum Spiel VfL Wolfsburg – 1. FC Köln

Rafael Czichos: „Eine richtig dreckige Niederlage. Wenn man sieht, wie das Tor fällt, dann ist das schon extrem bitter. Aber so ist das. Wenn man da oben steht, dann fallen die Dinger so vor die Füße, dann berührt einer noch 17-mal und dann geht der rein. Wir haben in der ersten Halbzeit ein richtig gutes Spiel gemacht. Ich kann mich nicht daran erinnern, wann wir fußballerisch diese Saison besser waren. Wir haben Wolfsburg vor richtig große Probleme gestellt, In der zweiten Halbzeit hat Wolfsburg es wesentlich besser gemacht. Jetzt stehen wir hier wieder, gucken auf die Tabelle, analysieren unser Spiel und fahren wieder mit nichts nach Hause.

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Wenn man die Leistung von heute sieht, dann sieht man, dass wir mit Druck umgehen können. Wir sind gewillt, guten Fußball zu spielen und vor allem eklig zu sein. Genau das, was man braucht, wenn man da unten ist. Das macht mir Mut für die letzten Wochen.“

Markus Gisdol: „Ich glaube ich kann sagen, dass wir heute, wenn wir nur die Leistung betrachten, ein gutes Spiel gemacht haben – vielleicht sogar ein bisschen besser als gut. Wir haben, ähnlich wie gegen Dortmund, einen guten Zugriff gegen den Gegner gefunden und Schwierigkeiten bereitet. Wir haben von der Grundvoraussetzung gegen einen wirklich hocheingeschätzten Gegner wenig zugelassen. Wir haben in der ersten Halbzeit auch sehr gut nach vorne gespielt. Das einzige Manko in diesem Spiel ist die Effektivität. In Dortmund haben wir noch zwei Tore gemacht, heute haben wir die leider nicht gemacht. Mindestens eins hätte man gebraucht, um einen Punkt zu machen. Wenn man sieht, wie wir das Gegentor bekommen, dann ist das natürlich sehr ärgerlich, wenn der Ball eigentlich zweimal geklärt ist und dann so halb abgefälscht noch reingeht. Aber das ist so im Fußball. Wenn es läuft, dann machst du so ein Tor, und wenn es nicht läuft, wie bei uns, dann geht der Ball an die Latte. Das müssen wir uns erarbeiten. Wenn wir die Leistungen der vergangenen beiden Spiele halten können, und das ist die Aufgabe unserer Mannschaft, dann ist es für uns schnell möglich zu punkten. Wir haben alles in unserer Hand. Jetzt ist man im ersten Moment traurig, dass wir heute nicht den Punkt oder die drei Punkte geholt haben. Aber wenn wir die Spiele dann mit der Mannschaft ohne Emotionen analysieren, dann wird man trotzdem für die Mannschaft positive Dinge herausziehen und die Jungs werden aus diesem Spiel nicht weniger Selbstvertrauen haben, als sie vorher hatten.“

Jonas Hector: „Wenn man den Spielverlauf im Großen und Ganzen betrachtet, ist, glaube ich, ein Unentschieden okay. Deswegen ist es hart, dass wir wieder so ein Gegentor kriegen. 

Wir müssen einfach mehr aus unseren Chancen machen. Dann kommen wir gar nicht erst in die Situation, dass wir auf einmal 0:1 hinten liegen. Wir müssen diesen Tick mehr Geilheit auf den Platz bringen. Wenn wir eine unserer Situationen besser ausspielen, dann gehen wir 1:0 in Führung und dann läuft das Spiel anders. Was wir hier mitnehmen müssen ist, dass wir unsere Leistung über 90 Minuten bringen müssen und nicht über 45 Minuten. Das reicht dann einfach nicht, vor allem nicht gegen gute Gegner, wie jetzt Wolfsburg. Daran müssen wir feilen.“

Marius Wolf: „Ich denke, wir haben eine super erste Halbzeit gespielt. Wir müssen einfach die Tore machen. Das ist am Ende ein sehr enttäuschendes Ergebnis. In der ersten Halbzeit haben wir es sehr gut gemacht, den Wolfsburgern keine Räume gegeben, das Zentrum kompakt gehalten, sodass sie gar nicht durchspielen konnten, und die hatten dann auch keine Lösungen. Das haben wir in der zweiten Halbzeit ein bisschen vermissen lassen.“