Bankdrücker & Kurzarbeiter DFB-Team mit Zitter-Showdown bei EM: FC-Duo schaut lange zu

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Ismail Jakobs wurde beim 0:0 im letzten Gruppenspiel gegen Rumänien erst in der Schlussphase eingewechselt. Teamkollege Salih Özcan vom 1. FC Köln schmorte 90 Minuten auf der Bank.

Budapest – Trotz der guten Ausgangslage ist es noch mal gehörig kribbelig geworden: Doch am Ende durfte die deutsche U21 jubeln: Nach der Nullnummer gegen Rumänien im dritten und letzten EM-Gruppenspiel buchten die DFB-Talente am Dienstagaband (30. März) das Viertelfinal-Ticket. Für ein Duo des 1. FC Köln hingegen verlief der Abend dabei nicht ganz so wie gewünscht.

  • Deutsche U21 steht bei EM im Viertelfinale
  • Nullnummer im letzten Gruppenspiel gegen Rumänien
  • Ismail Jakobs und Salih Özcan vom 1. FC Köln auf der Bank

Denn Ismail Jakobs (21) und Salih Özcan (23) – die beide im zweiten Gruppenspiel beim 1:1 gegen die Niederlande noch zur Startelf gehört hatten – wurden von U21-Chefcoach Stefan Kuntz (58) für den Showdown auf die Bank beordert.

U21-EM: Ismail Jakobs und Salih Özcan vom 1. FC Köln auf der Bank

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Und dort schmorten die beiden Kölner dann auch bis zur Schlussphase. Während Ismail Jakobs in der 82. Minute für Ridle Baku (22, VfL Wolfsburg) noch aufs Feld kam, musste Özcan über die volle Distanz zuschauen. Beide Kölner hatten zuvor zudem mit ansehen müssen, wie Deutschlands Top-Torjäger Lukas Nmecha (22, zwei EM-Treffer) in der 72. Minute mit einem Handelfmeter am Pfosten scheiterte und so die große Chance auf den Sieg liegen ließ. Am Ende reichte es aber für die DFB-Youngster dennoch zum Einzug in die Ausscheidungsrunde. Die K.o.-Duelle der zweigeteilten EM werden ab 31. Mai gespielt.

Auch Kuntz war nach strapaziösen 90 Minuten sichtlich fertig. „Wenn ich ganz ehrlich bin, geht die nächsten zwei Tage bei mir nicht so viel“, sagte der glückliche Bundestrainer.

In der Bozsik-Arena in Budapest hatte sich vom Start weg eine spannende und intensiv geführte Partie entwickelt. Der einstige Star-Stürmer Adrian Mutu (42, unter anderem Inter Mailand, FC Chelsea und AC Florenz) hatte seine Rumänen gegen die DFB-Elf gut eingestellt, immer wieder stellten die technisch starken Südosteuropäer die Kuntz-Truppe vor Probleme. Vor allem im zweiten Durchgang entwickelte sich ein echter Krimi. Rumänien brauchte zwingend einen Sieg fürs Weiterkommen. Doch das deutsche Team bekam letztlich alle brenzligen Situationen bereinigt. Auf der Gegenseite köpfte Amos Pieper (23, Arminia Bielefeld) einen Freistoß noch wuchtig an die Latte (90.).

Dann war Schluss – und Deutschland darf somit weiter vom großen Titel-Coup im Mai träumen. Die Rumänen sind raus, die Niederländer (6:1 gegen Ungarn) sicherten sich als Gruppenerster vor dem DFB-Team das Ticket für die nächste Runde.

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