Kader-Kahlschlag nach Abstieg Zehn Profis feiern gegen Köln den Schalke-Abschied

Neuer Inhalt (1)

Zehn Profis beim FC Schalke 04 verlassen den Verein nach dem Abstieg am kommenden Sonntag. Das Bild wurde bei der Partie gegen Hertha BSC am 12. Mai 2021 aufgenommen.

Gelsenkirchen – Am kommenden Samstag tritt der FC Schalke 04 ein vorerst letztes Mal auf der großen Bühne der Fußball-Bundesliga an. Beim 1. FC Köln verabschieden sich ganze zehn Profis vom schon abgestiegenen Krisenklub. Das gab der Verein am Donnerstag (20. Mai) auf seiner Homepage bekannt. Für die Kölner hingegen steht der Ligaverbleib auf dem Spiel.

  • FC Schalke 04 verabschiedet zehn Profis nach Abstieg
  • Gegen den 1. FC Köln spielt Schalke seine vorerst letzte Bundesliga-Partie
  • In der 2. Bundesliga soll ein kompletter Neuanfang her

Ungefähr um 17.20 Uhr am Samstagnachmittag ist der FC Schalke 04 in der Bundesliga vorerst Geschichte. Dann nämlich pfeift der Schiedsrichter im Rhein-Energie-Stadion die Partie gegen den 1. FC Köln ab und die Königsblauen sind am Ende der Saison offiziell abgestiegen.

Ob es für den FC auch kommende Saison in der ersten Liga um Punkte geht, der Umweg über die Relegation gegangen werden muss oder beide Teams den Gang in Liga zwei antreten müssen, steht dann auch fest.

Totaler Umbruch im Schalker Kader nach Bundesliga-Abstieg

In der Kölner Arena feiern zehn Spieler des FC Schalke 04 ihren Abschied vom Klub nach der Katastrophen-Saison. Nach dem Abstieg steht in Gelsenkirchen ein Kader-Kahlschlag bevor. Während die Verträge von Benjamin Stambouli und Bastian Oczipka mit dem Gang in die zweite Liga enden, laufen die Arbeitspapiere von Steven Skrzybski, Alessandro Schöpf, Shkodran Mustafi und Nabil Bentaleb aus und werden nach Klubangaben auch nicht verlängert.

Die bisher nur ausgeliehenen Spieler William (VfL Wolfsburg), Goncalo Paciencia, Frederik Rönnow (beide Eintracht Frankfurt) und Kilian Ludewig (RB Salzburg) kehren hingegen allesamt zu ihren Heimatvereinen zurück.

Negativ-Rekord für Trainer Dimitrios Grammozis „nicht der Haupt-Schwerpunkt“

Bei der Pressekonferenz vor der Partie in Köln sagte Trainer Dimitrios Grammozis (42) auf die Frage, ob im Quarantäne-Trainingslager nur noch Abschiede gefeiert würden: „Wir sind nur noch auf den Tischen und tanzen drumherum.“ Über den möglichen Negativ-Rekord als punktschlechtester Absteiger seit der Einführung der Drei-Punkte-Regel macht sich der Trainer hingegen keine Gedanken. „Das ist nicht der Haupt-Schwerpunkt. Seit ich hier bin, arbeite ich jede Woche gegen Negativ-Rekorde. Einer mehr oder weniger ist auch egal.“

Doch nicht nur auf dem Platz verlassen Akteure den Klub. Auf eigenen Wunsch verlassen auch Athletiktrainer Quirin Löppert, Ernährungsberaterin Dr. Wiebke-Maria Schlusemann und Physiotherapeut Dennis Schmitz die Königsblauen. (eha)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.