„Flügel gestutzt“ Effenberg lobt FC im „Doppelpass“, aber Fans lästern

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Stefan Effenberg lobte den 1. FC Köln am 21. März im „Doppelpass“ auf Sport1 nach dem Spiel gegen den BVB.

Ismaning – Vor dem Spiel hatten viele Fans mit einer krachenden Niederlage gerechnet. Doch die FC-Profis haben mal wieder mit dem Rücken zur Wand eine ihrer besten Leistungen in dieser Saison abgerufen. Auch Ex-Bayern-Spieler Stefan Effenberg (52) lobte den 1. FC Köln für seine Leistung beim 2:2 gegen Borussia Dortmund am 21. März im Sport1-„Doppelpass".

  • 1. FC Köln spielt 2:2 gegen Borussia Dortmund
  • Stefan Effenberg lobt 1. FC Köln
  • Zuschauer lästern im Netz über Sport1-„Doppelpass“

Die Mannschaft von Trainer Markus Gisdol (51) war ganz knapp dran am Sieg, führte bis in die 90. Minute mit 2:1. Am Ende musste der 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund noch das bittere 2:2 durch Erling Haaland (20) schlucken.

„Doppelpass": Stefan Effenberg über 1. FC Köln gegen BVB

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Trotz der, am Ende muss man es so sagen, verlorenen zwei Punkte, hatte Effenberg viele lobende Worte für die Kölner übrig. „Sie haben insgesamt ein ordentliches Spiel gemacht. Natürlich hätten sie gerne drei Punkte mitgenommen, trotzdem war das für die Moral für den Endspurt ganz wichtig“, sagte der Sport1-Experte im „Doppelpass“.

Dabei ging das Spiel für den FC denkbar schlecht los. Bereits in der dritten Minute ging der BVB durch Erling Haaland mit 1:0 in Führung, FC-Verteidiger Jorge Meré (23) hatte nicht nur in dieser Szene seine Probleme mit dem wuchtigen Norweger. „Er stellt sich bei dem 0:1 nicht wirklich richtig und gut an“, bemerkte Effenberg ebenso.

Trotzdem kann der FC aus diesem Spiel viel Positives mitnehmen, glaubt der 52-Jährige: „Köln hat richtig gut gespielt gegen einen Gegner, der eigentlich andere Ambitionen hat. Das war ein Achtungserfolg für Köln.“

Twitter-User lästern über „Doppelpass“

Gar nicht so angetan, wie Effenberg von der FC-Leistung, waren am Sonntag jedoch die Zuschauer vom „Doppelpass“. Auf Twitter hagelte es während der Sendung, in der auch Oliver Mintzlaff (45), Geschäftsführer bei RB Leipzig, zu Gast war, Kritik. Hier ein paar Beispiele:

  • „Platt Platter #Effenberg #dopa Frage: Wird der @FCBayern Meister? #Gähn“
  • „In einer Runde in der ein Oliver Minzlaff und ein Alfred Draxler sitzen, kann sogar ein Stefan Effenberg glänzen. #DoPa“
  • „Der Doppelpass ist ziemlich langweilig geworden. Keine Emotionen mehr. Selbst Effe haben sie die Flügel gestutzt. #doppelpass“

Vielen Zuschauern war die Ausgabe am Sonntag mit den Haupttehmen FC Bayern, RB Leipzig und mal wieder Schalke 04 schlicht und einfach zu langweilig.

Langweilig ist es dagegen im Tabellenkeller rund um den 1. FC Köln nicht. Vor den Sonntagsspielen standen die Kölner mit gerade einmal zwei Punkten vor einem direkten Abstiegsplatz.

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