FC-Leihgabe mit Frust-Abgang Wieder Auswechsel-Wirbel um Schindler in Hannover

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Völlig bedient: FC-Leihgabe Kingsley Schindler wurde im Heimspiel gegen St. Pauli schon nach 33 Minuten ausgewechselt.

Hannover – Frust-Nachmittag für Kingsley Schindler (27)! Die Leihgabe des 1. FC Köln erlebte mit seinem neuen Klub Hannover 96 in der Zweiten Liga eine Partie zum Vergessen.

Nach nicht einmal zehn Minuten lagen die 96er gegen den Vorletzten St. Pauli mit 0:2 hinten, fanden überhaupt nicht in die Partie. Die Konsequenz: Hannovers Coach Kenan Kocak (40) reagierte noch im ersten Spielabschnitt – und ergriff eine drastische Maßnahme. Doppel-Wechsel! Und das bereits nach 33 Minuten.

Neben Valmir Sulejmani (24), der durch Florent Muslija (22) ersetzt wurde, traf es auch den unauffälligen Schindler: Für ihn kam 1,98-Meter-Hüne Hendrik Weydandt (25) in die Partie.

Frust-Abgang für FC-Leihgabe Kingsley Schindler bei Hannover 96

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Schindler war über seine frühe Auswechslung freilich wenig erfreut, schaute mächtig bedient und trat gefrustet gegen eine Bande.

Und auch von einem Teamkollegen gab es für Schindler indirekt noch eine mit: Hannovers aktuell verletzter Routinier Mike Frantz (34) erklärte in der Halbzeitpause bei Sky: „Profi-Fußball funktioniert eben nur mit einer gewissen Körperlichkeit.“ Autsch!

Kingsley Schindler: Nicht der erste Auswechsel-Frust

Es ist nicht das erste Mal, dass Schindler wegen einer Auswechslung im Fokus steht. Am 22. November vergangenen Jahres unterlagen die 96er am achten Spieltag beim Aufsteiger Würzburger Kickers mit 1:2. Kocak hatte den schwachen Schindler in dieser Partie nach 62 Minuten vom Feld genommen. Kölns Leihspieler brannten daraufhin die Sicherungen durch, er verweigerte Joker Weydandt zunächst das obligatorische Abklatschen, anschließend lieferte er sich ein Wortgefecht mit den Co-Trainern.

Kocak, der das Spiel aufgrund eines Hexenschusses verpasst hatte, nahm sich Schindler daraufhin am nächsten Tag zur Brust. In der Folgewoche schmorte der Offensivmann dann gegen seinen Ex-Klub Holstein Kiel zunächst auf der Bank, wurde nach 57 Minuten aber eingewechselt. Die 0:3-Niederlage konnte er jedoch nicht mehr verhindern.

Kingsley Schindler: Bilanz bei Hannover 96 ausbaufähig

Ohnehin ist Schindlers bisherige Bilanz in Hannover ausbaufähig. Der Rechtsaußen kam zwar in allen 16 Liga-Spielen zum Einsatz, dabei allerdings nur viermal über die volle Distanz. Im DFB-Pokal durfte Schindler einmal ran (0:3 in der zweiten Runde gegen Werder Bremen). In seinen 17 Pflichtspielen der laufenden Saison verbuchte er kein Tor und lediglich einen Assist. Viel zu wenig für einen Offensivmann!

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Kingsley Schindler ist bei Hannover 96 noch nicht wirklich in Fahrt gekommen. In 17 Pflichtspielen gelang ihm lediglich ein Assist.

Zumal seine Leistungen in Hannover natürlich auch bei seinem Stammklub in Köln registriert werden. Fakt ist: Werbung in eigener Sache konnte Schindler (FC-Vertrag bis 2023) bislang noch nicht betreiben.

Ohne Schindler lief es für Hannover gegen Pauli dann übrigens erst einmal besser: Dank eines Doppelpacks des Japaners Genki Haraguchi (29) zu Beginn der zweiten Halbzeit (53., 55.) kam 96 zunächst zum 2:2. Doch der erst 17-jährige Igor Matanovic knipste Pauli in der Nachspielzeit noch zum 3:2-Auswärtserfolg (90.+2). Zuvor hatte Hannovers Jaka Bijol (21) in der 88. Minute noch die Gelb-Rote Karte gesehen. (kos)

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