Köln-Hammer: Cordoba im Pokal draußen FC-Star will weg – Tausch mit Herthas Duda?

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Die Zeichen stehen auf Abschied: Jhon Cordoba wird wohl nicht mehr für den 1. FC Köln auflaufen.

Köln – Der absolute Hammer kam schon vor dem Start in den DFB-Pokal: Jhon Cordoba (27) saß beim 1. FC Köln nur auf der Bank, er will den Verein verlassen! „Cordoba hat uns gebeten, nicht mehr von Anfang an zu spielen, da er sich in Verhandlungen mit einem anderen Verein befindet“, sagte FC-Coach Markus Gisdol (51) bei Sky vor der Partie gegen den Regionalligisten Altglienicke (6:0). Cordoba soll seinen Coach am Samstagmittag mit seiner Ansage überrumpelt haben. Gisdol brachte Jan Thielmann (18), den er in der Vorbereitung einige Male auf der Sturmposition getestet hatte.

1. FC Köln: Jhon Cordoba seit Wochen frustriert

EXPRESS hatte über die Unzufriedenheit des Kolumbianers berichtet und auch beim Klub nachgehakt. Noch am Donnerstag hatte Sportchef Horst Heldt (50) aber auf EXPRESS-Nachfrage abgewiegelt: „Bei Cordoba bewegen wir uns im luftleeren Raum. In den Testspielen und im Training hat er sich voll reingehängt. Er ist ja kein Amateur, sondern er ist ein Fußball-Profi. Deshalb sollte er sich auf das konzentrieren, was er kann, nämlich Fußball spielen.“

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Vor dem Anpfiff des DFB-Pokalspiels gegen die VSG Altglienicke: Stürmer Jhon Cordoba vom 1. FC Köln nahm auf den Rängen des Rhein-Energie-Stadions Platz.

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Das sah der Sturmstar offenbar anders, wollte zuletzt nicht mehr trainieren, fühlte sich nicht wertgeschätzt. Seit Wochen wirkte er frustriert, forcierte bei seinen Beratern immer wieder seinen Absprung. Am Freitag kam dann Bewegung in die Personalie. „Es wird konkreter“, sagte ein Insider dem EXPRESS.

1. FC Köln: Diverse Anfragen für Jhon Cordoba

Mit Hertha und Wolfsburg gab es Interessenten aus der Bundesliga, zudem Anfragen aus England und Italien. In Berlin dürfte der Bedarf nach dem peinlichen Pokal-Aus in Braunschweig besonders groß sein. Möglich, dass Cordoba die gewünschte Sturm-Verstärkung ist, die Bruno Labbadia (54) seit Wochen fordert. Allerdings dürfte es dem FC deutlich lieber sein, den Kolumbianer ins Ausland statt zu einem direkten Liga-Konkurrenten zu transferieren.

Die Ablösevorstellung des 1. FC Köln: rund 15 Millionen Euro. Damit will der Klub die Verpflichtungen eines offensiven Mittelfeld-Allrounders (wahrscheinlich Robin Hack), eines schnellen Stürmers und nun natürlich eines Nachfolgers für Cordoba finanzieren.

Ondrej Duda als Teil des FC-Deals mit Hertha

Eine Option: Hertha verrechnet den offensiven Mittelfeld-Spieler Ondrej Duda (25, Vertrag bis 2023) mit in den Deal.

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Der Slowake Ondrej Duda von Hertha BSC könnte für den 1. FC Köln ein Transfer-Thema werden.

EXPRESS kann Informationen des Portals „Transfermarkt.de“ bestätigen, wonach der Slowake, 2018/19 mit elf Treffern Berlins erfolgreichster Torschütze, mit einem Wert von etwa sieben Millionen Euro, in den Wechsel verrechnet werden könnte. In der Rückrunde der abgelaufenen Saison hatte Duda leihweise bei Premier-League-Absteiger Norwich City gespielt.

1. FC Köln hat keinen Stürmer mehr

Schon am Montag sollen die ersten beiden Verstärkungen möglichst unter Dach und Fach sein, aber ein Stürmer muss trotzdem noch her. Nach dem Abgang Cordobas ist durch die Verletzung von Anthony Modeste (32) kein weiterer Angreifer mehr übrig. Simon Terodde (32) ist nach Hamburg gewechselt. Weil auch noch Ismail Jakobs (21) mit Muskelverletzung wochenlang fehlt, sind Verstärkungen nötiger denn je!

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