Zähe Verhandlungen FC und Uth sind sich einig – daran hakt der Deal aber noch

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Mark Uth, hier am 24. Mai 2020 im Spiel gegen Fortuna Düsseldorf, und der 1. FC Köln sind sich einig. Nur sein Noch-Arbeitgeber Schalke 04 ist mit den Rahmenbedingungen noch nicht so ganz einverstanden. 

Köln – Der 1. FC Köln treibt die Kader-Planungen für die neue Saison voran. Sicher ist: Nach Keeper David Schwäbe (26) und Dejan Ljubicic (23) von Rapid Wien soll Mark Uth (29) den Kader des 1. FC Köln verstärken. Die Bosse haben den Deal schon durchgewunken (EXPRESS berichtete). Der Grund, warum der Transfer am 11. Juni noch nicht über die Bühne ist, heißt Schalke 04.

  • Schalke 04 will sich von Mark Uth trennen
  • Mark Uth gilt als Wunschspieler von Neu-Trainer Steffen Baumgart
  • 1. FC Köln schließt Ablösezahlung aus

Die Königsblauen sind in einem Dilemma: Sie müssen dringend von den exorbitanten Gehaltskosten runter, Mark Uth mit seinem Grundgehalt von drei Millionen Euro ist für Schalke in der Zweiten Liga nicht finanzierbar.

Dazu kommen die Jagdszenen nach dem Abstieg, als Uth von wütenden Fans um die halbe Veltins-Arena gejagt wurde.

Kein Wunder, dass der Angreifer aus Niederkassel hinterher signalisierte: Ich will nur noch weg.

Mark Uth und 1. FC Köln sind sich einig

Sein Ziel ist auch klar: Das FC-Eigengewächs will nach seiner Leihe im Frühjahr 2020 ganz zurück zum 1. FC Köln, ist sich mit den Verantwortlichen einig.

Der Gemeinsame Ausschuss hat den Deal schon durchgewunken, obwohl Uth sicher nicht die Art Spieler ist, die der 1. FC Köln in Zukunft verpflichten will.

Zu Saisonbeginn wird der Profi 30 sein, eine Wertsteigerung im FC-Trikot ist also unwahrscheinlich.

Schalke 04 und Mark Uth pokern um eine Abfindung

Auch aus diesem Grund gibt es klare Bedingungen für den Transfer: Uth muss im Vergleich zu den Bundesliga-Konditionen in seinem Schalke-Vertrag auf gut die Hälfte seines Salärs verzichten, streicht 1,8 Millionen Euro zuzüglich Punkteinsatzprämien ein.

Und: Eine Ablösezahlung schließt der 1. FC Köln kategorisch aus.

Uth aber fordert für seine Bereitschaft zum Gehaltsverzicht auf Schalke ein Entgegenkommen von Königsblau. Sein Berater Volker Struth verhandelt deshalb mit Schalkes Sportvorstand Rouven Schröder.

Nach EXPRESS-Informationen geht es um 500.000 Euro, die die Gelsenkirchener als Abstandszahlung für die Vertragsauflösung leisten sollen. Schalke aber weigert sich bislang.

Beim FC zeigt man sich entspannt. Die Zeit spielt für die Kölner, Uths Zusage ist sicher, der Druck liegt bei Schalke. Es kann sich halt nur noch hinziehen, bis die Rückkehr endlich klar ist.

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