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„Gisdol ist nicht der Schuldige“ Funkel sieht FC-Probleme nicht nur auf Trainerbank

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Friedhelm Funkel im „Doppelpass“ auf Sport1.

Ismaning – Der immer spannender werdende Abstiegskampf durch den Sieg des FSV Mainz 05 gegen Freiburg (1:0) und die Niederlagen vom 1. FC Köln bei Union Berlin (1:2) und von Hertha BSC in Dortmund (0:2) wurde im „Doppelpass“ am Sonntag (14. März) auf Sport1 ausführlich debattiert.

  • „Doppelpass“ auf Sport1 zum Thema Abstiegskampf
  • Friedhelm Funkel nimmt Horst Heldt mit in die Verantwortung
  • Marcel Reif sieht bei Markus Gisdol nur wenig Hoffnung

Vor allem die aktuellen Aussagen von Kölns Geschäftsführer Horst Heldt (51) zur Zukunft von Trainer Markus Gisdol (51) standen im Mittelpunkt. Für Ex-Trainer Friedhelm Funkel (67) ist der Coach nur bedingt verantwortlich. „Das ist auf jeden Fall eine ganz schwierige Situation, für die Markus Gisdol eigentlich nicht der Schuldige ist. Es wird immer darüber gesprochen, dass sie zu mutlos spielen und mit zu wenig Offensivpower. Doch dafür brauche ich auch die Leute. Die Qualität vorne reicht einfach nicht. Sie haben Mark Uth und Jhon Cordoba abgegeben, das sind Offensivspieler, die sie nicht ersetzen konnten.“

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Funkel sieht vor allem Fehler in der Kaderplanung: „Sebastian Andersson wurde geholt, ist aber seit Monaten verletzt. Emmanuel Dennis war völlig ohne Spielpraxis in Belgien. Der muss in einen Rhythmus kommen, um zu zeigen, ob er überhaupt in der Bundesliga bestehen kann. Das sind alles Dinge, die sehr schwierig sind für den Trainer. Alle anderen Spieler sind nicht gerade die torgefährlichsten.“

Friedhelm Funkel vermisst beim FC vor allem Simon Terodde

Die Trainer-Legende vermisst vor allem einen Spieler, der beim Hamburger SV für Furore sorgt. „Was ich nicht verstehen kann, dass man Simon Terodde ohne Not abgegeben hat. Der garantiert dir auch in der Bundesliga sechs bis neun Tore. Wenn man drei torgefährliche Spieler abgibt und nur einen holt, der dann lange verletzt ist, und dahinter wenig Alternativen hat, was willst du denn da als Trainer machen? Lediglich Modeste war in meinen Augen nicht konkurrenzfähig. Er hat auf mich nicht den Eindruck gemacht, dass er dem FC noch helfen kann.“

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Sport1-Experte Marcel Reif bei seinem Auftritt im „Doppelpass“.

Sport1-Experte Marcel Reif (71) sieht wenig Hoffnung beim FC: „Wenn sich da nicht irgendwas plötzlich verändert, sieht das nicht gut aus. Die Probleme sind ja strukturell. Sie spielen sich keine Chancen heraus. Sag mir einen Verein, gegen den der FC blind drei Punkte einkalkulieren kann.“

Marcel Reif: „Gisdol war auch bei der Kaderplanung dabei“

Und trotz der Heldt-Verfehlungen sieht er den Trainer auf der Kippe. „Natürlich werden sie überlegen müssen. Gisdol war auch bei der Kaderplanung dabei. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Spieler gekommen und gegangen sind, und er wusste davon nichts. Da kann ich ihm auch nicht helfen. Wenn’s irgendwann nicht läuft, werden sie zu dem Mittel greifen müssen.“

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Der ehemalige DFB-Pressesprecher Harald Stenger im „Doppelpass“ auf Sport1.

Ins gleiche Horn stieß der frühere DFB-Pressesprecher Harald Stenger (70): „Das ist ein höchstes Alarmzeichen, was da aus Köln gesendet wird. Das lässt nichts Gutes erahnen. Der Mechanismus ist immer so, dass es zuerst den Trainer trifft. Es hat nur wenige Fälle gegeben, wie bei der Hertha, wo es auch den Manager getroffen hat. Gisdol steht erst mal an der Front, aber Horst Heldt muss sich auch fragen lassen, welchen Anteil er daran hat. Aber ihn trifft es erst mal nicht.“

Wäre Funkel eventuell ein Feuerwehrmann für den FC-Saisonendspurt, wollte Moderator Thomas Helmer (55) wissen? Der gab sich vage: „Das sind die typischen Moderatorenfragen. Das Thema stellt sich für mich nicht, alles andere ist hypothetisch. Ich habe kein Angebot vorliegen.“

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